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Dominikanische Republik: UNO warnt Touristen vor Kinderprostitution

  • Kategorie: News

Kindersextourismus 2New York.- Maud de Boer-Buquicchio, Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen (UNO) sprach eine Warnung an Touristen aus, welche die Dominikanische Republik aufsuchen wollen um dort das Angebot an Kindern zu nutzen, die für sexuellen Gebrauch angeboten werden. Wer Minderjährige sexuell missbraucht, das Angebot „Kinderprostitution“ nutzt, macht sich strafbar und wird in der DR entsprechend bestraft, so Boer-Buquicchio.

Ebenso wandte sich die Mitarbeiterin der UNO an die Regierung des Karibikstaates, forderte diese auf, seine Strategie zum Schutz für Kinder umzusetzen. Die Beauftragte der UNO war zu ihrem ersten offiziellen Besuch im Land um ein starkes Signal zu setzen, bezüglich es Regierungsziels, bis zum Jahr 2022 jährlich mindestens 10 Millionen Touristen besuchen zu können. Acht Tage dauerte die Reise, dabei besuchte Boer-Buquicchio Einrichtungen von Kinderheimen in denen Kinder aus besonders sensiblen und empfindlichen Bereichen betreut werden. Gerade diese Kinder werden oft zur Kinderprostitution gezwungen oder gehen dieser, aus der Not heraus, freiwillig nach.

Die sexuelle Nutzung wird gefördert von Familienmitgliedern aus der Armutsklasse, welche ihre Kinder direkt oder über Vermittler hauptsächlich Touristen aus westlichen Ländern anbieten. Die Hauptverantwortlichen gehen bei Verhaftungen von Sextouristen meist straflos aus. Zum Schutz der Kinder sollen Technologien verwendet werden um auch das Internet zu überwachen, hier finden viele Vermittlungen statt. Ebenso wird viel im privaten Reisesektor sehr viel verkuppelt. Die UNO fordert die Verbrechensforschung zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen der Nationalpolizei und Cestur (Tourismuspolizei) besser zu koordinieren. Ebenso soll die internationale Polizei und Gerichtsbarkeit helfen, die Straflosigkeit der Vermittler zu beenden.