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HaitiCare – ein Projekt das bewegt.

HaitiCare - ein Projekt das bewegtHaiti zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Das verheerende Erdbeben im Jänner 2010 rückte das Land das vorher von den Medien kaum beachtet wurde in die internationalen Schlagzeilen. Die schockierenden Bilder lösten eine Welle der Hilfsbereitschaft aus und viele große wie auch kleine Hilfsorganisationen die auch schon vor dem Beben im Land tätig waren verstärkten ihren Einsatz.

So auch HaitiCare e. V. – ein kleiner, ehrenamtlich agierender Verein mit großem Herz und großem Engagement für die Menschen, vor allem aber für die Kinder in Haiti.

Hilfe zur Selbsthilfe ist das Ziel von HaitiCareMit dem Ziel, die Lebenssituation ärmster Kinder in Haiti zu verbessern, war der Verein in Haiti schon lange vor der großen Katastrophe tätig und betreibt mittlerweile eine Kinderkrippe, einen Montessori Kindergarten, eine Montessori Schule und ein Waisenhaus. Weitere Schwerpunkte von HaitiCare sind ein Ausbildungszentrum mit einer Lehrwerkstatt für Schneiderinnen, eine Computerschule zur Ausbildung von Internetspezialisten sowie die Ausbildung zu Optikergehilfen, Systemadministratoren und Gärtnern und die Aus- und Weiterbildung für Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen. Mit der Vergabe von Stipendien zum Studium in Haiti, der Dominikanischen Republik, Argentinien und Deutschland fördert der Verein den Weg in die Selbstständigkeit. Oberstes Ziel des Projektes ist die Hilfe zur Selbsthilfe, ist die Unabhängigkeit der Menschen von fremder Hilfe.

Auch die richtige Hygiene ist ein wichtiges ThemaNicht minder wichtige Ziele von HaitiCare sind die Gesundheitsvorsorge und -versorgung, Aufklärung sowie Schaffung von Arbeitsplätzen durch den projekteigenen CopyShop sowie die Computerschule die sich – ebenso wie das der Computerschule angeschlossene Cyber Café – mittlerweile weitgehend selbst tragen. Zusätzlich zu den Projekten für die Kinder wird auch Katastrophenhilfe für die Angehörigen der Kinder in den Projekten geboten.

Wie entstand HaitiCare?

Familie Kaatsch 1985 besuchte Michael Kaasch, Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender des Vereins HaitiCare e. V. Haiti zum ersten Mal. Tief beeindruckt von Elend und Armut im Land, aber auch von der Würde, der unglaublichen Freundlichkeit, Offenheit und Ehrlichkeit der Menschen entstand der Wunsch zu helfen und so übernahm er eine SOS Patenschaft für die damals fünfjährige Natacha.

In den darauffolgenden Jahre lernte Familie Kaatsch ein Haitianisches Pastorenehepaar kennen und half diesen aus Privatmitteln eine kleine Schule im Stadtteil Solini/Port-au-Prince aufzubauen, die seit 1992 auf ca. 350 Schülerinnen und Schüler herangewachsen. ist.

Wiederaufbau nach dem ErdbebenPatentochter Natacha erhielt die Möglichkeit als Sekretärin für Kommunikation und Patenschaften in dem Projekt zu arbeiten. Nach ihrer Ausbildung zur Montessori Direktrice, welche ihr durch ein Stipendium ermöglicht wurde übernahm sie die Leitung der Schule und des Kindergartens im mittlerweile im Stadtteil Carrefour Feuilles/Caridad gekauften und nach dem Erdbeben wieder aufgebauten Gebäude, und gründete das angegliederte Berufsausbildungszentrum. M.E.V.A. steht für das Gesamtprojekt als La Maison des Enfants du Village de l’Aveninir.

HaitiCare ist legt bei der Entwicklung von neuen Projekten besonderen Wert darauf, dass Ideen sowohl aus Haiti selbst wie auch aus Deutschland kommen, denn nur bei gleichberechtigter Partnerschaft können Ideen wachsen und umgesetzt werden.

HaitiCare betreibt inzwischen eine eigene SchulfarmUm den sehr hohen Lebensmittelpreisen in Haiti zu begegnen wurde mit dem Aufbau einer Farm in Hinche begonnen. Inzwischen gibt es auf Farm zwei Kühe, ein Pferd, vier Ziegen, viele Hühner und Perlhühner mit vielen Kücken, zwei Truthähne, zwei Enten, zwei Hasen und zwei Schweine. Angebaut werden Mais, Reis, Hirse, Süßkartoffeln, Tomaten, Auberginen und Chili. Damit wird die HaitiCare nicht nur unabhängiger von teuren Importlebensmitteln sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zu biologischem Schulessen.

Noch befindet sich die Farm am Anfang. Später soll aus dieser Farm eine Schulfarm werden. Die ersten zehn Jungen und Mädchen befinden sich in der Ausbildung zu Agronomen. Für die Zukunft ist geplant, eine kleine Schule für die Kinder in der Gegend bauen.

Wer steht hinter HaitiCare – wer unterstützt den VereinBarbara, Natacha und Michael Kaatsch

In Deutschland besteht der Verein, der sich ausschließlich ehrenamtlich engagiert aus 9 stimmberechtigten Mitgliedern, wovon 6 Mitglieder Familienangehörige der Familie Kaasch sind.

In Haiti ist es Natacha mit ihrem rd. 50 köpfigen, hoch motivierten Team, das sich zum Teil aus dem Umfeld ehemaliger SOS Kinderdörfer und Montessori Absolventen zusammensetzt. Junge Erwachsene die durch die Möglichkeit sich weiter zu bilden und Arbeit zu bekommen heute in der Lage sind selbst Kindern zu helfen ein unabhängiges Leben ohne fremde Hilfe zu führen.

Die gesamte Arbeit stützt sich auf privates Engagement und auf viele kleine Spender – große Spender sind bislang leider ausgeblieben.

HaitiCare ist der beste Beweis dafür, dass es keiner großen Organisation, und keines großen Verwaltungsapparates bedarf um effektive, übersichtliche und transparente Hilfe zu leisten.

Wie kann man HaitiCare unterstützen?

Durch persönliche Spenden, Patenschaften Ausbildungs- und Medizinpaket uvm.

Wie erreichen Sie HaitiCare?

Ausführliche Informationen zur Arbeit von HaitiCare, zu den einzelnen Projekten, Patenschaften und Spendenmöglichkeiten erhalten bei

 HaitiCare

Michael und Barbara Kaasch – Vorstand und Gründer von HaitiCare e.V.

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Website: www.HaitiCare.de

 
 Berufsausbildungszentrum. M.E.V.A