Menu

Deprecated: Non-static method JApplicationSite::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /www/htdocs/w01345fa/karibik-news.com/templates/gk_gamenews/lib/framework/helper.layout.php on line 118

Deprecated: Non-static method JApplicationCms::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /www/htdocs/w01345fa/karibik-news.com/libraries/cms/application/site.php on line 272

Haiti: Schwere Ausschreitungen forderten mindestens 17 Todesopfer, 189 Verletzte

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 10 05 um 7.47.04 PMPort-au-Prince.- Seit dem 16. September kommt es fast täglich zu massiven Ausschreitungen in Haiti. Dabei konzentrieren sich diese schon lange nicht mehr nur auf die Hauptstadt, auch im Norden (Cap Haitian) und im Landesinneren demonstriert das Volk, fordert den Rücktritt des Präsidenten.

Das Nationale Netz zur Verteidigung der Menschenrechte (RNDDH) meldet mehr als 17 Tote und 189 Verletzte in einem Bericht an EFE. Damit steht diese Meldung in einem starken Gegensatz zu den Daten der haitianischen Polizei, welche am vergangenen Donnerstag von „nur“ 5 Toten berichtet. Unter den 17 Toten befinden sich auch zwei Minderjährige.

Im Bericht von RNDDH geht man detailliert auf die Orte und Opferzahlen ein, so wurden 117 der 189 Verletzten durch Kugeln verletzt, darunter ein Journalist der Agentur AP und ein Kameramann. Der Journalist wurde als Chery Dieu-Nalio identifiziert. Er hat ein Kugelfragment am Kinn und wurde in die Dominikanische Republik versetzt um dort operiert werden zu können.

RNDDH berichtet, dass seit dem 16. September 6 Journalisten von bewaffneten Individuen angegriffen wurden. Bei einem Angriff von Demonstranten auf eine Polizeikaserne wurden 5 Kommissare verletzt. Haiti befindet sich seit langem in einer politischen und wirtschaftlichen Krise, diese hat sich seit Mitte August verschlimmert, als die Kraftstoffversorgung einbrach und es nahezu keine Treibstoffe mehr im Land gibt. Der Ruf der Protestanten, die den Rücktritt von Präsident Jovenel Moise fordern, wird immer lauter. Quelle: Almomento