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Dominikanische Republik: Prekäre Situation im Provinzhospital

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 08 07 um 11.14.39 AMBarahona.- Barahona ist Provinzhauptstadt, besitzt ein öffentliches Hospital, gleichzeitig Universitätskrankenhaus. Die Provinz im tiefen Südwesten der Dominikanischen Republik versorgt zehntausende Patienten aus der Stadt und dem weiten Umland. Wer jedoch glaubt, hier auch nur einigermaßen eine gute medizinische Versorgung zu bekommen, der irrt.

Gleich beim Betreten des Hospitals vermisst man Hygiene und sonstige Standards eines Krankenhauses. Die Farbe platzt an den Wänden ab, der Putz bröckelt, die Betten sind verrostet und Bettlaken gibt es auch nicht, diese haben Patienten mitzubringen. Das Hospital Jaime Mota verdient nicht diese Benennung.Natürlich, wer als Unfallopfer in die Notaufnahme kommt, konnte sich nicht vorbereiten, so sind Blutflecken auf den Tragen zu ertragen.

Bei der Rechnungsstellung ist man nicht zimperlich, von den Hinterbliebenen verlangt man erst die Bezahlung der angefallenen Kosten, sonst gibt man den Leichnam nicht heraus. So kommt es immer wieder vor, dass Angehörige ihre verstorbenen Familienmitglieder aus der Leichenhalle entwenden um sie beerdigen zu können. Auch sonst gibt es immer wieder sehr ungewöhnliche Geschichten, wie die vom vergangenen Sonntag.

Freddy Garcia, 27 Jahre alt, wurde im städtischen Bezirk Villa Central angeschossen. Die Kugel steckte im Gesäß, er wurde ins Hospital eingeliefert und lag mit seiner offenen Wunde auf einer Trage, ohne Laken, völlig verrostet, mit verkrusteten Blutresten eines vorherigen Patienten. Die Polizei erforscht noch den Fall, denn Garcia wurde von zwei Männern, die auf einem Motorrad angefahren kamen, angeschossen. Danach traten die Täter die Flucht an. Für das Opfer ein unerklärlicher Fall, denn er hat mit Niemandem Streit oder schuldet Geld. Für ihn ist das eine willkürliche Tat gewesen.

(Anmerkung der Redaktion: auch das ist kein Einzelfall, vor einigen Monaten wurden Personen abends am Malecon einfach angeschossen, die Schützen flüchteten ebenfalls auf einem Motorrad.)

Quelle / Foto: Almomento