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Haiti: Welle der Gewalt fordert mindestens 20 Todesopfer

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 07 19 um 5.10.24 PMPort-au-Prince.- In einem der schwierigsten Stadtviertel von Puerto Principe (La Saline), der Hauptstadt Haitis, kam es zu weiteren Auseinandersetzungen. Eine Welle der Gewalt hat mindestens 20 Tote gefordert, so meldete es RNDDH (Red Nacional para la Defensa de los Derechos Humanos - Nationales Netz zur Verteidigung der Menschenrechte) am Freitag.

Zwei weitere Personen gelten als vermisst, sechs andere wurden durch Kugeln bei Schusswechseln in diesem Barrio verletzt. Laut RNDDH ist nicht auszuschließen, dass es noch mehr Opfer gibt. Wie die Organisation mitteilt, gibt es für Behörden kaum Zugang zu dieser Zone von La Saline. Oft verbrennen die Banditen die Körper ihrer Opfer. Seit dem 13. November letzten Jahres gab es wenigstens 26 Tote, nach Angaben der UNO. Geht es nach den Angaben der Menschenrechtler, liegt diese Zahl bei über 50 Opfern, man spricht von einem Massaker.

Die letzten schweren Auseinandersetzungen begannen am 5. Juli, zwischen schwer bewaffneten Banden, diese wollen La Saline kontrollieren. Die Bande „Nan Charbon“, angeführt von Serge Alcestis, kontrolliert Charbon. Eine weitere bände führt Jean Gesner Augustin an, er kontrolliert den Sektor Bwadom und Joel Noel befehligt eine Bande in La Saline.

Alle Zonen liegen südlich von Puerto Principe, schwere Verluste im Handel musste man seit November hinnehmen, bedingt durch die steten Auseinandersetzungen. Viele halten ihre Geschäfte geschlossen um bei den Schießereien geschützt zu sein. Die Gewalt hat freien Lauf, die Behörden unternehmen nichts, denn die Bandenanführer haben gut Beziehungen zu hohen Staatsbeamten. So bleiben die Taten und Morde der Banden ungesühnt. Aus diesem Grund hat die UNO darum gebeten, die Ermittlungen aufzunehmen, damit man die Verantwortlichen ermitteln und bestrafen kann. Laut RNDDH sollen sogar Regierungsbeamte in Morde vom November verwickelt sein, deshalb habe die Regierung kein Interesse an Nachforschungen, will keine Schuldigen finden, am Ende finde man Regierungsbeamte.

Die Menschenrechtsorganisation will diese Freizügigkeit nicht zulassen. Der Polizeichef, Michael Gedeon sagte: Personen, die in illegalen Waffenhandel verwickelt sind, haben eine große Macht. Die Vormacht in La Saline zu haben ist deshalb interessant, weil dieses Barrio strategisch wichtig liegt. Einmal in der Hafenzone der Hauptstadt, zum Anderen an der Autobahn Nr. 2, eine der Hauptverbindungswege nach Puerto Principe. Die kritische politische Lage nimmt, wie die Gewalt, tagtäglich zu.

Quelle + Foto: Hoy