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Dominikanische Republik: Überfall auf Touristin in Punta Cana - Hotel Majestic!

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 05 30 um 10.48.38 AMDie Geschichte einer Touristin, der das Schlimmste widerfahren ist, abgesehen von einem Tod. Diese Urlauberin machte schlimmste Erfahrungen, ist aber nicht nur eine Heldin weil sie den Überfall / Anschlag überlebte, sondern auch, weil sie sich dennoch verständnisvoll zeigte. Hier ist ihre Geschichte (frei übersetzt), die hoffentlich nie wieder passiert:

Wie erklärst Du Deinen Kindern, dass Du fast von einem Fremden umgebracht worden wärest? Mutti kommt nach Hause, aber sie wird nicht aussehen wie vorher. Wie willst Du in die Augen Deiner Eltern schauen, wenn diese in dein zerschlagenes Gesicht starren und Du sagt: alles ok. Deine Freunde, die dich ansehen, in Tränen ausbrechen und fragen: WIESO? WARUM? Du erzählst ihnen deine Geschichte. Du zeigst Dich stark, damit sie nicht zusammen brechen und sehen, wie du innerlich Angst hast, enttäuscht bist und vor Schwäche zerbrichst.

Jetzt, nachdem ich einige Zeit zur Heilung und Erholung hatte, ist es Zeit, meine Geschichte zu erzählen, in der Hoffnung, dass Frauen sich bewusst sind was passieren kann und sie dies hoffentlich für sich verhindern können was mir geschehen ist. Ich möchte auch, dass Menschen verstehen, dass Hotels und Resorts keinerlei Verbindlichkeiten oder Verantwortung zeigen und sich von den entstandenen Kosten distanzieren werden.

Ende Januar habe ich, gemeinsam mit meinem Mann und unseren besten Freunden, …..  und …..  einen Urlaub im Hotel Majestic Elegance angetreten. Wir kamen in der Nacht von Montag an. Nach einem kurzen Check des Hotels sind wir bereits gegen 22 Uhr ins Bett gegangen. Es war ein langer Tag und wir sind nicht mehr die Jüngsten.

Der Dienstag brachte uns Sonnenschein und wir konnten den Strand genießen. Abends trafen wir uns im Theater des Hotels. Die Show bot Musik der 80er, genau unser Geschmack. Das Unterhaltungsprogramm endete gegen 22.30 Uhr und wir gingen auf unser Zimmer. Das Tanzen am Abend hatte mir Appetit gemacht und ich versuchte den Zimmerservice anzurufen. Ich wiederholte die Anrufe, denn die Leitung war stets besetzt. Dann bekam ich eine Nachricht, der Service sei jetzt nicht mehr verfügbar. An den genauen Wortlaut erinnere ich mich nicht mehr, aber ich sagte zu meinem Mann, dass ich kurz zur Lounge in unserem Gebäude gehe für einen kleinen Snack und in 5 Minuten zurück bin.

Ich ging hinunter zur Lounge unseres Gebäudes und entschied mich, zur Halle des Nachbargebäudes zu gehen, welches direkt am Strand lag. Vielleicht könnte ich ein paar schöne Fotos vom Mond machen? Ich habe es aber nie zum Strand geschafft. Als ich die Rotunde zwischen den Gebäuden passiert hatte, stellte ich fest, dass ich ganz allein auf dem Weg war. Es war nicht beunruhigend, aber irgendwie unheimlich. Kaum 10 Schritte hatte ich zurückgelegt, da hörte ich sie, schwere Schritte. Zwei, drei vier und fünf Schritte, sie wurden schneller und bevor ich reagieren konnte wurde ich von hinten umgestoßen und war sofort unbeweglich.

Seine Arme fesselten mich und er begann, meinen wehrlosen Körper in einen unverschlossenen Wartungsraum zu ziehen. Ich möchte nicht auf alle blutigen Details eingehen, aber möchte allen vergewissern, dass ich mit allem gekämpft habe, was mir in diesem Moment verfügbar war. Der Gegner war jedoch zu stark und so habe ich die nächsten 8 Stunden mit Angst und Schmerz verbracht.

Mehrfach wurde ich in diesen Stunden bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt, mein lebloser Körper war herabgezogen worden auf einen Zementboden einer Abwasserzone. Mehrfach wurde ich an den Kopf getreten, mit einem Golfschläger geprügelt. Wieder wurde ich gewürgt, zu Tode sollte ich gewürgt werden. Mein Körper lag in diesem „Loch“ wie ich es nenne und ich weiß nicht, wie oft mein lebloser Körper wilden Angriffen ausgesetzt war und was mit mir geschehen ist. Mehrfach bewusstlos, ich habe es dennoch überlebt, obwohl ich in diesem Höllenloch begraben war, in dem ich viele Stunden verbracht habe.

Bildschirmfoto 2019 05 30 um 10.48.47 AM

 

5 Tage lag ich in einer Klinik, außerhalb des Hotels Majestic Elegance. Ich erhielt mehrfache chirurgische Operationen um meine Verletzungen zu behandeln. Noch immer leide ich an mehreren Problemen einschließlich nervlicher Schäden, seit ich wieder zu Hause bin. Zudem belasten mich die gesamten medizinischen Kosten, denn Majestic Hotels übernimmt keinerlei Verantwortung für den Angriff auf meine Person, mit folgender Begründung: ich konnte den Angreifer nicht identifizieren! (Obwohl ich sicher bin, dass der Mann ein Shirt mit dem Logo des Hotels trug, mich direkt vor einem Serviceraum des Hotels, welcher unverschlossen war, niederwarf und in ein „Loch“ zog, wo mich niemand finden und hören konnte.)

Zudem fand die Polizei Blutspuren an einem Stil eines Wischmops, aber in diesen Ländern bedeuten solche Beweise nicht viel. Es gibt keine Kameras in der Zone, die zudem schlecht beleuchtet ist.

Mein Mann und unsere gemeinsamen Freunde waren in der Nacht mindestens drei mal an der Rezeption um mich als vermisst zu melden. Nur die fortlaufenden besorgten Fragen führten letztlich dazu, dass der Sicherheitsdienst im Hotel nach mir suchte. Die Sicherheitsmitarbeiter waren der Meinung, dass ich irgendwo betrunken abhängen würde. Ich wurde seit 22.30 Uhr vermisst, erst nach mehr als 8 Stunden hatte man mich gefunden, in dieser Zeit erlebte ich die Hölle. Mein Angreifer war im Glauben, dass er mich umgebracht hatte, doch er hat sich geirrt.

Er ist noch immer dort, der Aggressor, wartet auf sein nächstes Opfer. Vielleicht hat die nächste Frau nicht so viel Glück, überlebt ihren Angriff nicht. Bitte gehen sie nicht ALLEIN. Solche Angriffe passieren immer wieder, die Täter werden jedoch NICHT verfolgt, selbst wenn es Beweise gibt, wie in meinem Fall Blutspuren. Opfer werden nicht entschädigt, weder werden die medizinischen Kosten erstattet, noch gibt es etwas für erlittenen Schmerz und Leid. Majestic Elegance hat sich weder bereit erklärt für unseren Urlaub zu entschädigen, geschweige die Arztkosten und Klinikosten zu übernehmen. Gestellte Ansprüche enden im Nichts, Geschichten werden zerredet. Egal ob sie sich in vertrauten oder unbekannten Plätzen aufhalten, bitte erinnern sie sich … seien sie klug, seien sie sicher!

(Bilder zeigen das Opfer nach ersten medizinischen Behandlungen in der Klinik.)

Anmerkung der Redaktion: Es ist selten, dass es zu Angriffen / Überfällen auf Touristen in Hotels kommt, zumindest ist es sehr selten, dass man davon hört. Diese Geschichte fand sich auf einigen FB-Seiten des Hotels Majestic Elegance, wurde bereits bei einigen Seiten verborgen. Um so mehr sollte man diese grausame Tat verbreiten, denn sie ist geschehen, sie ist real.

Wenngleich ein Hotelunternehmen nie sicher sein kann, welche Psychopathen im Dienste des Hotels stehen, unumstritten ist es in der Hotelanlage geschehen und offensichtlich verfügte der Täter über Ortskenntnisse. Er wusste, wo er schnell und unauffällig ein Opfer greifen konnte, wo er es, fern der Augen und Ohren von Hotelgästen, missbrauchen konnte. Sich hier jeder Verantwortung zu entziehen lässt nur einen Entschluss zu: Hotel wegen drohender Gefahr meiden!

Dem Opfer wünschen wir von dieser Stelle eine schnelle Genesung!

Traurig ist, dass der Beitrag des Opfers doch mit viel Verständnis geschrieben wurde. In vielen Kommentaren auf FB - Seiten wird jedoch vermutet, dass so etwas doch gar nicht passieren kann, weil: es stand ja nichts in der Zeitung! Tja, liebe Touristen und Leichtgläubige: Bedenkt bitte, der Tourismusminister versprach einst 100% Sicherheit für Touristen. Den Mund sehr voll genommen, ein unhaltbares Versprechen wurde gegeben. Die Presse wird von der Regierung mit gesteuert.

Erinnern wir uns an den Busunfall bei Sanchez. 4 Touristen wurden verletzt. Der Tourenveranstalter ist nicht beim Tourismusministerium registriert, illegal demnach. Ein Skandal. Wurde berichtet? Ja, bei zwei kleinen Sendern, nicht eine der großen Zeitungen griff das Thema / den Unfall auf! (El Nacional, Listin Diario, Diario Libre, Hoy, El Dia - großes Schweigen im Blätterwald.) Die viel gelobte Tourismuspresse schwieg erst recht, denn man berichtet ja nur schöne Dinge. So braucht man also nicht zu hoffen, dass dieser Fall in einer Zeitung erscheinen wird.

Das Opfer hat auch völlig Recht: Ermittlungen sind hier oft mangelhaft, es muss schon ein Opfer einer angesehen Familie sein, eines Politikers, dann bewegt sich die Maschinerie. Von daher: Das Hotel Majestic windet sich aus der Schlinge, offiziell ist ja nichts bewiesen. Mangelnde Ermittlungen enden dann im NICHTS, also ist nichts passiert.