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Dominikanische Republik: Hauptprobleme sind Raub und Überfall, weitere Umfrageergebnisse

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 05 09 um 12.44.03 PMSanto Domingo.- Regelmäßig lässt die Zeitung „Hoy“ Umfragen durch das angesehene Institut Gallup durchführen. Es geht um die Sorgen und Probleme der dominikanischen Bevölkerung. Dsa Nr.1 Problem bleibt bestehen, es geht um Raub und Überfall. Viele Straßen sind unsicher, nicht nur in der Nacht und in dunklen Gassen.

Vor allem sind die Räuber gefürchtet, die mit einem Motorrad heranreichen, mit vorgehaltener Waffe Hab und Gut verlangen. Autofahrer sind ebenfalls gefährdet, gerade in Santo Domingo kommen die Zweiradfahrer ans Fenster des Autofahrers herangefahren, halten einem die Waffe an den Kopf, verlangen Geld, Handy und andere Werte. 68,3 % der Bevölkerung sorgen sich wegen dieser Verbrechen. In den Abendstunden und in der Nacht verzichten viele schon auf einen Spaziergang, auf den Besuch eines Restaurants oder einer Bar.

Als zweites Hauptproblem folgt die Arbeitslosigkeit mit 34,7 %, gefolgt von der Inflation und den hohen Kosten für den Lebensunterhalt (32,3 %). Danach kommt die Korruption (18 %) und die allgemeine Gesundheit (10 %). Stromausfälle, mangelnde Erziehung, Frauenmorde, Drogenhandel, Trinkwasserknappheit, niedrige Löhne und die illegale Einwanderung von Haitianern folgen als Probleme, liegen aber alle unter 10 %.

Mehr als 60 % der Bevölkerung sehen Regierungsarbeit unerfüllt

Santo Domingo.- Wahlversprechen und deren Einhaltung sind zwei paar Schuhe. Dieses Gefühl haben auch 60,6 % der dominikanischen Bevölkerung. Sie sehen die Versprechen von Danilo Medina, die er beim Amtstritt gegeben habe, nicht erfüllt. 37,3 % hingegen sind mit der Arbeit des Staatsoberhauptes zufrieden und sehen die Versprechen erfüllt.

Wenn Medina im Jahr 2020 abgelöst wird, glauben 42.6 %, dass das Land schlechter sein wird als zuvor. 27,7 % sehen alles wie gehabt und 28 % sind davon überzeugt, dass es Verbesserungen gegeben habe. Vor allem im Kampf gegen die Korruption habe Medina keinen Fortschritt gebracht, sagen 69 % der Befragten. 61 % sehen keine Verbesserung der städtischen Sicherheit, ebenso sei es Danilo Medina nicht gelungen, die hohen Lebenshaltungskosten zu senken (ebenfalls 61 %).

Im Kampf gegen die Armut habe Medina versagt (50 %). Anmerkung der Redaktion: In der vergangenen Woche hatte sich der Regierungspräsident zur Armut geäußert und behauptet, das Land habe sich gewandelt. Statt mehr als 40 % in Armut lebender Menschen sei dies zur Hälfte reduziert wurden. Die Dominikanische Republik bezeichnete er dabei nun als ein Land der Mittelklasse. Mit dieser Aussage hatte er viel Spott und Hohn in den Leserkommentaren der Zeitungen bekommen, die diese Meldung veröffentlicht hatten.