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Dominikanische Republik: Über 45.000 Personen im Oster - Sondereinsatz

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 04 08 um 4.31.11 PMSanto Domingo.- Die Karwoche naht und die Planungen laufen auf Hochtouren. Soviel vorweg: wer nicht unbedingt muss, der sollte den Straßenverkehr meiden, zu Hause bleiben. Die Osterwoche ist erfahrungsgemäß eine der gefährlichsten Zeiten in der Dominikanischen Republik. Man muss nicht diskutieren, ob Opferstatistiken geschönt werden oder nicht, es ist definitiv eine „heiße“ Zeit und unter Alkohol passiert eindeutig zu viel.

Die „Chaoszeit“ beginnt am Donnerstag (18. April) um 14 Uhr und endet am Ostersonntag (21. April) bereits um 18 Uhr. Nur in diesem Zeitraum werden Opfer statistisch erfasst. Gefahr droht auch schon ab Montag der Karwoche, viele haben Urlaub und können früher feiern (und fahren). Am Sonntag ist mit einem Rückreiseverkehr auch weit nach 18 Uhr zu rechnen.

Dieses Jahr steht die Karwoche unter dem Motto „Semana Santa 2019, un Pacto pro la Vida“. Für die Sicherheit des Lebens sind mehr als 45.000 Personen im Einsatz. Dies sind diverse Polizeieinheiten, das MOPC, Soldaten aller Streitkräfte, Feuerwehr und Organisationen wie der Zivilschutz und das Rote Kreuz. Sie alle haben die schwere Aufgabe, das Ertrinken von Badenden an Stränden und Balnearios zu verhindern, Verkehrsunfälle zu vermeiden, Alkoholmissbrauch zu unterbinden und auf die notwendige Hygiene zu achten, damit es nicht zu Lebensmittelvergiftungen kommt.

Das Notfalloperationszentrum (COE) gab bekannt, dass 45.521 Hilfskräfte eingeplant sind, an 3.101 Hilfsplätzen stehen diese bereit. Vornehmlich findet man diese an den Autobahnen, Überlandstraßen, gefährlichen Streckenabschnitten. Technisch ist man bestens ausgestattet. 53 Abschleppwagen, 17 Küstenboote, 37 mobile Autowerkstätten und 1521 URIs (Unidades de respuestas inmediata) stehen ebenso bereit wie 162 Ambulanzfahrzeuge. Für besonders schnelle Unfallhilfe stehen gleich drei Helikopter bereit, diese ind strategisch im Land verteilt.

Für terrestrische Transporte stellt die OMSA 41 Busse extra bereit, bekanntlich nutzen Dominikaner ja die Ostertage dazu, um Familien im Campo zu besuchen, Ausflugsziele zu erreichen oder in den Großstädten zu Ausflugszielen zu gelangen. Für den Lasttransport gilt ein Fahrverbot, dieses weicht von dem vorgenannten Zeitraum etwas ab und gilt bereits ab 12 Uhr (Donnerstag / 18. April) und endet am Ostersonntag ( um Mitternacht). Von dem LKW Fahrverbot sind ausgenommen Fahrzeuge für den Transport von Kraftstoffen, Wasser-LKW, LKW für den Mülltransport, sowie Einsatzfahrzeuge der Stromverteiler, Kommunikationsunternehmen und Gesundheitsdienste.

Das COE erinnert die Bevölkerung daran, das die Karwoche die Zeit ist, um an die Leiden von Jesus Cristus zu denken, an die Wiederauferstehung. Diese Zeit soll besinnlich im Kreise der Familie gefeiert werden. Zudem mahnt man zu besonderer Vorsicht auf den Straßen, natürlich tue man das bestmögliche für die Sicherheit der Bevölkerung, doch niemand kann dies besser „als Du selbst“, so der O - Ton in der Pressenotiz des COE an das Volk.