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Dominikanische Republik: Verstöße gegen Schonzeiten

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 03 14 um 4.15.37 PMSanto Domingo.- Seit dem 1. März gilt eine Schonzeit für Krebse und Langusten. Diese gilt landesweit und für die Dauer von vier Monaten in der gesamten Dominikanischen Republik und deren Gewässer. Sie ist sehr bedeutend, denn vor allem bei Langusten nimmt der Bestand rapide ab, man muss den Tieren Zeit geben zur Reproduktion. Leider kümmert es weder Fischer, noch Restaurantbetreiber, oder gar Touristen.

Langusten versprechen ein gutes Geschäft, dass will sich niemand entgehen lassen und Urlauber kennen kaum die Gesetze und nehmen gern das Angebot an. Generell gilt ein Fangverbot, die Lagerung dieser Tiere und der Handel sind ebenso untersagt. Milton Ginebra, Direktor der Fischervereinigung (CODOPESCA) weist auf das Umweltdekret 6-18 und die Artikel 1 - 5 hin. Zudem gilt ein absolutes Fangverbot für schwarze Seeigel und Papageienfische. Hier sprach die Regierung im Vorjahr ein 5jähriges Fangverbot aus. Eine generelle Warnung wurde nochmals ausgesprochen an alle Fischer, Hotels, Restaurants, Fischgeschäfte, Exporteure.

Wer die unter Schutz stehenden Fische und Meerestiere fängt, damit handelt oder in Restaurants anbietet, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. Dies können 10 - 200 Mindestlöhne aus dem öffentlichen Sektor sein (rund 10.000 RD$ beträgt der Mindestlohn), ebenso kann eine Haftstrafe von 2 - 10 Jahren drohen. Die Drohung kam, nachdem am Mittwoch in Boca Chica drei Personen verhaftet wurden. Gegen sie wird ermittelt, man hatte rund 2,5 Zentner Papageienfische beschlagnahmt. Diese dürfen auch in den kommenden Jahren nicht gefangen / gehandelt werden.

Quelle: Diariolibre

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