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Dominikanische Republik: News (Sicherheit - Zoll, Steuer und Schmuggel, Überschwemmungsalarm, Hexermordx)

  • Kategorie: News

 

Hotelvereinigung bezeichnet DomRep als sicheres Reiseziel

Santo Domingo.- Das Meinungsforschungs - Unternehmen Gallup hatte eine Umfrage bei Reisenden gestartet. Nicht wohnhafte Ausländer wurden zu ihrem Besuchsziel befragt. Dabei ging es um Fragen zum Aufenthaltsort, Zufriedenheit, Sicherheit und anderen Dingen. Die Daten, die Dominikanische Republik betreffend, ergaben: Die Zufriedenheit des ausgesuchten Reiseziels lag bei 93 %, im Falle von Punta Cana sogar bei 99 %. Bei dem Gefühl für Sicherheit wurde jedoch Kritik laut.

Laut Gallup ist die Dominikanische Republik eines der 10 unsichersten Länder. Gallup schrieb deshalb, dass eine Reise in die DR nicht empfehlenswert sei, die Lage sei unsicher. Dieses Ergebnis wurde von Andres Marranzini dementiert. Er erinnerte an die Besucherzahl von mehr als 6,5 Millionen Besuchern im Jahr 2018, anhand der wenigen gemeldeten Fälle von Gewalt und Verbrechen an Touristen liegt die Zahl der Vorkommen unter 0,001 %. (Anmerkung der Redaktion: Das Thema „Sicherheit für Touristen“ beschäftigte auch Regierungspräsident Danilo Medina. Er hat gemeinsam mit Tourismusminister Francisco Javier Garcia besprochen, weitere Aktionen einzuleiten. Diese sollen die Sicherheit der Touristen noch mehr erhöhen.

 

Einfuhrsteuer für Handys wird um 676 % erhöht

Santo Domingo.- Die Allgemeine Zollleitung gab bekannt, dass mit sofortiger Wirkung die Einfuhrsteuer für Handys und Zubehör um 675 % angehoben wird. Statt bisher 3 % werden nun 20 % Einfuhrsteuer auf diese Artikel erhoben. Dies gilt für Einzelpersonen wie für Unternehmen. Alle Häfen und Zollflughäfen wurden mit einem Rundschreiben informiert, offiziell gilt diese neue Steuer ab dem 28. Januar 2019. Haupteinfuhrhafen ist Caucedo, hier kommen die meisten elektronischen Geräte aus Japan, China, den USA und anderen Ländern ins Land. Begründet wurde diese Maßnahme durch ein Gesetz, welches bereits 2005 beschlossen wurde. Der Zoll handele mit dieser Umsetzung nur nach dem Gesetz, so die Zollbehörde. Es wurde jedoch bestätigt, dass die neuen Zölle erst bei neuen Bestellungen erhoben werden.

Handys und Zubehör, welches bereits im Zollhafen lagert oder auf dem Versandweg sind, sind von der neuen Steuer noch nicht betroffen. Wer sein Handyzubehör oder Handys online im Ausland bestellt, bekommt diese weiterhin zollfrei, sofern der Wert unter 200 USD liegt. Wie das Zollamt weiter bestätigt, werden Kontrollen an Flug- und Seehäfen nach Neugeräten verstärkt, man befürchtet einen Anstieg beim Schmuggel von Neugeräten.

 

DNCD fängt Extasy ab

Santo Domingo.- Ein Paket mit rund 5.000 Extrasypillen hat die Nationale Drogenkontrollbehörde (DNCD) am Flughafen AILA (Santo Domingo) beschlagnahmt. Die Lieferung war in mehreren Paketen mit Kinderkleidung versteckt, die Lieferung kam aus Chile. Wie die DNCD mitteilte, waren es insgesamt 2.084 Gramm, 5.696 Pillen unterschiedlicher Färbung. Die Lieferung wurde in einer gemeinsamen Aktion der DNCD mit Mitarbeitern der Flughafensicherheit durchgeführt. Die Tabletten waren in Kunstoffrohren in der Kleidung versteckt, Drogenspürhunde hatten bei den Pakten angeschlagen. Ob wegen der Lieferung gegen eine Person oder ein Unternehmen ermittelt wird, gaben die Behörden nicht bekannt, die Untersuchungen dauern an.

 

Grüner Alarm in 5 Provinzen

Santo Domingo.- Niederschläge in Nord- und Zentralregionen des Landes meldet ONAMET, das meteorologische Büro der Dominikanischen Republik. Dies bedeutet eine unbeständige Wetterlage. Die Schauer können wegen der lang anhaltenden Trockenheit zuvor, schnell zu Überschwemmungen führen. Die Böden sind hart und ausgetrocknet. so kann das Wasser kaum ins Erdreich eindringen, läuft schnell ab und in Flüsse und Bäche. Das Notfalloperationszentrum hat aus diesem Grund in fünf Provinzen grünen Alarm ausgerufen, hier kann es zu Überschwemmungen kommen. Dies gilt für Puerto Plata, Santiago, Monseñor Nouel, La Vega und Espaillat. Die Bewohner sollen die Warnungen in Radio und TV verfolgen, sich darauf einstellen, dass Wasserläufe und Kanal schnell über ihre Ufer und Begrenzungen treten können. Mord an vermeintlichem Hexer Barahona.- In Barahona untersucht die Polizei einen Mord an einem Bürger aus Haiti. Nach ersten Ermittlungen soll der Haitianer als Brujo (Hexer) gearbeitet haben. Das Opfer wurde als Graciano Nicolas Andres (71 Jahre) identifiziert. Wie der Gerichtsmediziner mitteilte, wurde der Hexer von zwei Kugeln getroffen. Eine verursachte Verletzungen am Hals, die andere in der linken Körperhafte. Die Schüsse verursachten den Tod. Bisher unbekannte Täter haben ihr Opfer am Kanal La Caraquita, Barrio Batey Algodón erschossen. Mitarbeiter der Nationalpolizei und Agenten für Verbrechensforschung haben unmittelbar mit der Ermittlung begonnen.