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Dominikanische Republik: Pilgerwochenende forderte 3 Todesopfer

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 01 22 um 7.49.26 PMHigüey.- Am Montag feierte man den „Tag der Jungfrau Altagracia“, die Schutzpatronin des dominikanischen Volkes. Tausende von Pilgern waren landesweit unterwegs, hauptsächlich zur Basilika in Higüey. Wegen des entsprechenden Verkehrsaufkommens gab es entsprechende Vorsichtsmaßnahmen. Erste Hilfe Stationen waren eingerichtet worden, Ambulanzen und Abschleppwagen waren einsatzbereit.

Nicht ohne Grund, es gab 11 Verkehrsunfälle, darin waren 20 Personen verwickelt, es gab 3 Tote und mehrere Verletzte. Das MOPC war mit seinen Patrouillen sehr gefragt, es gab 2.938 Einsätze. Die meisten bedingt durch Reifenpannen, Kraftstoffmangel und technischer Defekte, Entsprechend mussten die Abschleppwagen ausrücken um die havarierten Fahrzeuge zu einer Werkstatt zu bringen. 57 Personen bedurften medizinischer Hilfen in den mobilen Krankenstationen, der Zivilschutz betreute 231 Personen, sie hatten Probleme mit dem Blutdruck, Unterzuckerung, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen und anderer Beschwerden. Das COE war mehr gefordert, sie leisteten Erste Hilfe in 278 Fällen und mussten einige Pilger in Hospitäler verweisen weil die normalen Körperfunktionen nicht mehr gegeben waren. Das Rote Kreuz meldete 131 Einsätze, musste 7 Personen zur Familie bringen, sie hatten sich verlaufen.

INTRANT, das Nationale Verkehrsinstitut für irdischen Verkehr, war ebenfalls im Einsatz. An verschiedenen Bus-Terminals hatte man insgesamt 812 Fahrzeuge auf ihre Verkehrssicherheit überprüft (Reifen, Frontscheiben und Licht). Bei 37 Bussen bemängelte man die Bereifung, 21 Busse hatten eine mangelhafte Beleuchtung und 32 Fahrzeuge hatten eine zerbrochene Frontscheibe. Die Verkehrspolizei war ebenfalls gefordert. 21 Fahrzeuge wurden wegen schlechter Bereifung vom Straßenverkehr entzogen, 179 Motorräder wurden einbehalten weil die Fahrer ohne Helm führe. 7 LKW stoppte man wegen Überschreitung des Gesamtgewichts, bei 17 weiteren Fahrzeugen gab es ebenfalls Gesetzesübertretungen, z.B. bei LKW-Fahrer, welche die linke Fahrspur benutzt hatten.