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Dominikanische Republik: Weihnachten / Neujahr forderte mindestens 24 Todesopfer

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2019 01 02 um 4.02.02 PMSanto Domingo.- Die Regierung der Dominikanischen Republik spricht gern vom Kampf gegen Korruption und mehr Transparenz. Die Entwicklung entspricht jedoch nicht den realen Tatsachen. Zum Beispiel gab es vor Jahren eine genaue Berichterstattung über Unfälle, Alkohol- und Lebensmittelvergiftungen. Dieses Jahr gibt es nur eine vage Aussage:

wenigstens 24 Menschen sind in den Phasen Heilig Abend / 1. Weihnachtsfeiertag und Sylvester / Neujahr gestorben. 23 der Opfer starben im Straßenverkehr, in 22 Fällen waren Motorräder am Unfall beteiligt. 1 Person starb durch eine Alkoholvergiftung. General Juan Manuel Mendez, Direktor des COE, spricht von einer verantwortlichen Einstellung des Bürgertums, weil es in diesem Jahr 7 Todesopfer weniger als 2017 gab. Andere Quellen berichten sogar von 8 Toten weniger.

Allein dieser Unterschied zeigt auf, dass es offensichtlich unterschiedliche Methoden gibt, Unfälle zu registrieren. 811 Personen erlitten eine Alkoholvergiftung, eine Lebensmittelvergiftung erlitten 143 Personen. Die erwünschten Opfer - Reduzierungen hat man unter anderem auch dadurch erreicht, dass man die Zeiten der sogenannten Operatives immer mehr kürzte. Wie kann es bei offiziellen Pressekonferenzen und „Transparenz“ bei den Medien zu unterschiedlichen Zahlen kommen?

Die Tatsache, dass im Weihnachtszeitraum auch zahlreiche Minderjährige Opfer von Alkoholvergiftungen wurden ließ man beim Abschlussbericht außer Acht. Ebenfalls sind in den COE Berichten nur Verkehrsopfer und Opfer durch Vergiftungen enthalten. Früher zählte man auch die Opfer von Streitigkeiten, Badeunfälle und andere Gewalttaten mit, diese werden eher von Journalisten noch mit berechnet, nicht in offiziellen Statistiken in denen es darum geht, immer besser abzuschneiden als im Vorjahr.