Menu

Dominikanische Republik: Nachrichten in Kürze

  • Kategorie: News

NachrichtenMehr als 2.5 Tonnen Kokain beschlagnahmt

Santo Domingo.- Bei drei Aktionen in internationalen Gewässern bei El Salvador und der Dominikanischen Republik konnten die Küstenwachen und Drogenbehörden 2.667 Kilogramm Rauschgift beschlagnahmen. In allen Fällen kamen die Drogen aus Kolumbien.

Die erste Aktion fand statt vor El Salvador. Ein Aufklärungsflugzeug der USA sah ein verdächtiges Schiff und meldete dies der Küstenwache des südamerikanischen Landes.

Nach einer Verfolgung des Bootes beschlagnahmte man 1.313 kg Kokain, drei Kolumbianer wurden verhaftet. Aktion zwei fand statt in Zusammenarbeit mit Behörden aus El Salvador und Guatemala, ebenfalls beteiligte sich Kolumbiens Nationalpolizei. In dem beschlagnahmten Boot fand man 959 Kilogramm Rauschgift, versteckt in einem doppelten Boden. Bei der dritten Aktion beschlagnahmte man ein Boot mit venezolanischer Flagge, es wurde in den Gewässern der Dominikanischen Republik gestellt. In 16 Getreidesäcken waren 395 Kilo Rauschgift gefunden worden, ein venezolanischer Staatsbürger wurde verhaftet.

 

Wirtschaftswachstum der DR liegt 2018 bei 7 %

Santo Domingo.- Im November lag das Wirtschaftswachstum bei 7,2 %, nach Angaben der Landeszentralbank (BCRD). Entsprechend, so die Finanzbehörde, wird die Dominikanische Republik zum Jahresabschluss ein Wachstum von 7 % haben. Damit liegt man etwas höher als die Berechnung von CEPAL. Der Verwalter der BCRD, Hector Valdez Albizu, gab weiter bekannt, dass die Inflation im Jahresdurchschnitt bei 1.3 % lag. Mit diesen Werten führt die Dominikanische Republik in der Region Lateinamerika und Karibik.

Im Detail verteilt sich ds Wachstum die folgt: Telekommunikation (11 %), Bau (10,6 %), Freihandelszonen (9,1 %), Gesundheit (8,8 %), Handel (8,5 %), Finanzdienstleistungen (7,9 %), Landwirtschaft und Viehzucht (6,5 %), Transport und Lagerung (6,5 %), Produktion (6 %), Energie und Wasser (5,7 %), Hotels / Bars / Restaurants (5,6 %).

 

Grenzkontrolle wird verstärkt

Santo Domingo.- Gerade in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel herrscht reger Grenzverkehr an den Übergängen zum Nachbarland Haiti. Üblich sind 360 Soldaten der Heereseinheit G3, welche Grenzoperationen durchführen. Zum Jahreswechsel hat man diese Einheit auf 600 Mann verstärkt, hierzu zog man Soldaten der Luftwaffe und Marine hinzu. So konnte man die Zahl der Patrouillen an den mehr als 360 Kilometern Grenze verstärken.

Zum Jahresende fahren viele Haitianer in ihre Heimat, besuchen Freunde und Verwandte. Bei der Rückreise versuchen jedoch viele Haitianer ohne legale Aufenthaltsdokumente ins Land zu kommen. Neben der illegalen Einreise von Personen kommt es auch zu mehr Waffen- und Drogenschmuggel.

 

Haitianer besiedeln Naturschutzgebiet

Constanza.- Valle Nuevo ist ein Naturschutzgebiet in der Dominikanischen Republik. Hier hatte Anfang 2018 die Regierung den illegalen Anbau von Obst und Gemüse gestoppt, die Bauern vertrieben und die gesamten Installationen vernichtet. Neben Großanlegern und Bauern verloren vor allem hunderte Haitianer ihre Arbeit. Nun berichtet man von der Rückkehr der haitianischen Bürger, viele von ihnen sind illegal im Land. In den Gemeinschaften La Curva und El Convento siedeln nach der letzten Volkszählung offiziell 700 Personen, 590 sind Haitianer.

Die Bevölkerung meldet immer mehr Zulauf von illegalen Haitianern, die wieder im Valle Nuevo siedeln und damit beginnen, landwirtschaftliche Anbauten zu betreiben. Gefördert werde dies durch die Nachlässigkeit der Behörden, welche die Haitianer, welche in Constanza und Umgebung frei umherlaufen, nicht auf ihre Aufenthaltspapiere kontrollieren. Dadurch können sich illegale Haitianer furchtlos in der Gemeinde bewegen und locken immer mehr Landsleute an.