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Dominikanische Republik: Mehr als 10.000 Ausländer im Juli deportiert

  • Kategorie: News

justiziaSanto Domingo.- Die Ausländerkontrollen in der Dominikanischen Republik dauern an. Allein im Monat Juli hat die Einwanderungsbehörde des Landes (DGM) 10.832 Personen abgeschoben / abgewiesen, sie hatten nicht die notwendigen Aufenthaltsdokumente, erfüllten somit nicht die Anforderungen des Gesetzes 285-04.

3.721 Ausländer aus Brasilien, China, Kolumbien, Haiti, Ungarn, Pakistan, Schweden, Venezuela und Vietnam wurden abgeschoben, weiteren 7.111 Personen wurde die Einreise ins Land verweigert. Hier machte man keine Angaben darüber, aus welchen Ländern die Einreisenden kamen, sie wurden an Flug- und Seehäfen abgewiesen, wie auch an den Grenzübergängen zum Nachbarland Haiti. Die Personen, welche deportiert wurden, waren bei verschiedenen Aktionen im gesamten Land aufgegriffen worden. Ihr Aufenthalt war irregulär.

Diese Kontrollen werden von Mitarbeitern der DGM durchgeführt, unterstützt von Soldaten des Heeres. Die Kontrollen richten sich vornehmlich gegen Haitianer, dies bilden allerdings auch zahlenmäßig den größten Anteil der Einwanderer im Land. Unter den Personen, welchen die Einreise verweigert wurde, sind vor allem Personen, die mehrfach den Aufenthalt im Land überschritten hatten und eine Strafe bei der Ausreise zahlten. Dies macht den überzogenen Aufenthalt nicht legitim.

Es gibt die Möglichkeit für Langzeiturlauber, die Touristenkarte, welche einen Aufenthalt von 30 Tagen erlaubt, um weitere 90 Tage zu verlängern. Die Verlängerung muss vor Ablauf der 30 Tage erfolgen, kostet 2.500 RD$ und muss an Dienststellen der Einwanderungsbehörde erfolgen. Siehe hierzu: Dominikanische Republik: Touristenkarte kann bis zu 120 Tage verlängert werden (DomRep Total) http://www.domreptotal.com/dominikanische-republik-touristenkarte-kann-bis-zu-120-tage-verlaengert-werden/ Touristenkarte verlängern