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Dominikanische Republik: 172 Langusten beschlagnahmt

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2018 04 13 um 8.49.53 PMBarahona.- Im tiefen Südwesten der Dominikanischen Republik herrscht das Verbrechen. Nicht selten spricht man hier vom „Wilden Westen“. Dies gilt vor allen Dingen im Bezug auf Umweltverbrechen. Illegales Fangen von Leguanen, Brandrodung, Holzkohle - Gewinnung und das Schlagen von Edelhölzern sind nur einige Beispiele.

Jetzt, in der Schonzeit von Langusten, hat man bei Jaquimeyes, einer Gemeinde bei Barahona, 172 Langusten beschlagnahmt. Schon im vergangenen Jahr hatte man einen französischen Gastronomen gestoppt, der hatte die Ladefläche seines Pick Up voller Langusten. Dieses Jahr gelang bei einer Verkehrskontrolle wieder ein Zugriff auf Umweltverbrecher. Die beiden Dominikaner Jose Cuello Matos (31 Jahre) und Joaquin Samboy Feliz (36 Jahre) wurden festgenommen.

Die Bewohner aus der Ortschaft Enriquillo hatten 172 Langusten, mit einem Gewicht von fast 200 Pfund, in ihrem Fahrzeug geladen. Geplant war, die Tiere, die sich jetzt in der Zeit der Reproduktion befinden und daher unter Schutz stehen, nach Santo Domingo zu liefern. Das Fangen und Vermarkten von Tieren in ihrer Schonzeit wird mit einer Haftstrafe von 3 -5 Jahren geahndet.