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Dominikanische Republik: Meldungen in Kürze

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2018 04 10 um 12.13.29 PMKeine Wasserversorgung im Südwesten weil Arbeiter streiken

Barahona.- Mazara Lugo ist der Generaldirektor der INAPA (Instituto Nacional de Aguas Potables y Alcantarillados) und versprach den Mitarbeitern der Wasserwerke bereits im Juli 2017 eine Lohnerhöhung. Wie viel Geld mehr es geben sollte blieb offen.

Leider geschah seither Nichts. aus diesem Grund haben die Mitarbeiter der INAPA nun auf unbegrenzte Zeit die Arbeit niedergelegt, das bedeutet, dass ab dem heutigen Tag die Wasserversorgung im Südwesten nicht mehr funktioniert, betroffen sind die Provinzen Indepedencia, Bahoruco, Barahaona und Pedernales.

Die Arbeiter wenden sich nun an Regierungspräsident Danilo Medina, sie klagen, dass ihr Lohn, der nur 5.500 RD$ (weniger als 100 Euro) beträgt, nicht ausreicht, um die Familien zu ernähren. Man verlangt eine Anhebung des Mindestlohnes auf 15.000 RD$ (300 USD).

 

Bildschirmfoto 2018 04 10 um 12.23.25 PMÜberfall auf Geldtransporter, 36 Mio. DOP Beute

Azua.- In der Gemeinde Las Charcas, bei Azua, haben bisher unbekannte Personen einen Geldtransporter überfallen. Die Räuber hatten Militärkleidung an, trugen Abzeichen der DNCD (Drogenkontrollbehörde) und DICRIM (Abteilung für Verbrechensforschung), waren schwer bewaffnet. Die Polizei vernimmt zur Zeit verschiedene Personen, darunter die drei Mitarbeiter der Firma G4S, die den Werttransporter begleiteten.

UPDATE: Die Polizei lag mit ihrer Vermutung richtig, der Fahrer des Geldtransporters war, wie seine beiden Beifahrer, am Überfall beteiligt. Drei Personen (die Angestellten der Sicherheitsfirma) wurden verhaftet, drei Personen sind noch flüchtig.

 

 

Bildschirmfoto 2018 04 11 um 3.18.03 PMPuerto Rico schickt Flüchtlinge zurück

San Juan.- Rund 70 Kilometer nordwestlich von Puerto Rico hat die US-Küstenwache, im Bereich des Mondkanals, ein Flüchtlingsboot aus der Dominikanischen Republik abgefangen. Im Boot saßen 38 Personen, darunter 2 Brasilianer. Diese werden von den US-Behörden vernommen. Drei Dominikaner wurden verhaftet, sie haben wiederholt versucht, nach Puerto Rico zu fliehen. Die restlichen „Ersttäter!“ als illegal Einreisende wurden in die DomRep repatriiert. Die 38 Flüchtlinge, sechs von ihnen waren Frauen, saßen in einem kleinen Boot von 6 Metern Länge.