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Dominikanische Republik: Weihnachten, kein Frieden und keine Ruhe

  • Kategorie: News

Tatort 2Santo Domingo.- Mehr als 37.700 Personen im Sondereinsatz, man muss das Volk vor sich selbst schützen. Leider macht das Verbrechen an diesen Tagen keinen Halt, eine Spur der Gewalt, nur wenige Fälle: Nagua: Die erst 18 Jahre alte Elisabeth Figueroa Ortiz hatte ihren 26 Jahre alten Freund Esteban Peñalo verlassen,

der Mann war immer wieder gewalttätig geworden, hatte die Frau geschlagen. Sie hatte sich gerade eine neue Unterkunft gesucht, ein Zimmer angemietet. Hier saß sie, mit anderen Kindern im Zimmer und stillte gerade das 1jährige Baby, das gemeinsame Kind mit Esteban. Dieser hatte die Trennung nicht verkraftet, hatte sich gewaltsam Zugang zum Zimmer verschafft und tötete die junge Frau mit einem Messerstich in die Brust, während der Stillung. Der Mann floh, konnte aber wenige Stunden später von der Polizei gestellt und verhaftet werden.

San Francisco de Macoris: Zwei polizeibekannte Verbrecher mit zahlreichen Delikten in ihrer Strafakte, fuhren mit dem Motorrad vor einen Colmado, wollten hier einen Überfall ausüben. Das Pech: Im Colmado war ein Polizist, er erschoss die Täter auf frischer Tat. Villa Altagracia: Franklin Mesa Nun1ez (20 Jahre) hatte gerade den Bürgermeister der Gemeinde Guanito (Villa Altagracia) umgebracht, dessen Sohn mit einem Schuss verletzt, da wurde er auch schon von einer Polizeipatrouille gestellt. Im Schusswechsel mit den Polizisten verstarb der Verbrecher.

Schwarzbrennerei: Auch dies ist ein Akt der Gewalt. In Haiti wurde Cleren hergestellt, mit einem hohen Anteil des giftigen Methanol. Dieser Alkohol hat in der Provinz Elias Piña bisher 9 Menschen das Leben gekostet. Im Herkunftsland berichtet man von weiteren Todesfällen. Trotz all dieser Warnungen vor dem illegal hergestellten Alkohol scheinen immer mehr Menschen diesen billigen Rum zu trinken. Wegen weiterer Vergiftungen wurden 12 Personen in ein Hospital nach Santiago gebracht, ein weiteres Dutzend in Banica. Hoffnung besteht kaum, man vermutet, dass durch diesen Alkohol 19 – 23 Menschen ihr Leben verlieren werden. Das Gesundheitsministerium warnt vor dem Genuss von Cleren, es ist nicht bekannt, wo überall diese Flaschen verkauft wurden.