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Dominikanische Republik: Int. Rechtsstreit wegen Kohlekraftwerken droht

  • Kategorie: News

KraftwerkKohleDer Kauf der Kohlekraftwerke Catalina stand von Anfang an unter einem schlechten Stern. Umweltschützer waren gegen die Energie aus Kohle und dem Bau in einer Zone mit hoher Bevölkerungsdichte. Die hohen Baukosten von anfangs 600 Millionen Dollar erhöhten sich schon vor Baubeginn,

doch immer wurde verkündet: Die Kohlekraftwerke beenden die Energiedefizite in der Dominikanischen Republik und man ist immer im Zeitplan bei der Errichtung. Streit kam vor Wochen auf, als der Erbauer, das Konsortium Odebrecht –Tecnimont-Estrella eine Nachforderung an die dominikanische Regierung stellte. Wegen vorher nicht erkannter Probleme und entsprechender Mehrkosten bei der Konstruktion wurden 708 Millionen USD gefordert. Die Regierung jedoch weist diese Forderung zurück, verweist auf den Vertrag.

Nun droht ein internationaler Rechtsstreit der in New York vor einem Gericht ausgetragen werden muss. Bisherige Schlichtungsversuche waren erfolglos, beide Fronten sind verhärtet. Während das Konsortium die Mehrkosten begründet, bleibt Jimenez Bichara, Vizepräsident der CDEEE gesagt, dass die Regierung nicht bereit sei nur einen Centavo mehr zu bezahlen.