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Dominikanische Republik: Mangelnde Arbeit und Arbeitsqualität

  • Kategorie: News

ZonaFranca 2Santo Domingo.- Die Interamerikanische Entwicklungsbank (BID) hat einen Index über die Arbeitsqualität in Lateinamerika veröffentlicht. Bei der Interpunktion (max. 100 Punkte) bewertete man die Qualität der Arbeit und der Arbeitsplätze bezogen auf die Entlohnung. Dabei kommt die Dominikanische Republik mit einer Gesamtpunktzahl von 55.09 nur auf den 11. Platz der Region.

Die besten Plätze belegen in Lateinamerika Uruguay, Chile und Panamá. Die weiteren Positionen (Platz 4 – 10) gehen an Argentinien (62.4), Costa Rica (62.17), Brasilien (61.15), Ecuador (59.48), Paraguay (57.44), Kolumbien (57.14) und Bolivien (55.49). Dann folgt die Dominikanische Republik mit 55.09 Punkten. In Lateinamerika wurden folgende Länder schlechter bewertet: Peru (54.78), Mexiko (50.26), Nicaragua (48.43), El Salvador (48.26), Honduras (45.33) und Guatemala (44.94). Laut BID ist Arbeit eines der wichtigsten Themen und garantiert eine gute Wirtschaft für das Land. Leider funktioniert dies in vielen lateinamerikanischen Ländern nicht.

Ein Problem sind die vielen informellen Arbeitsplätze. Darunter versteht man jene Arbeitsverhältnisse, wo der Arbeiter keinen Zugang zu den sozialen Leistungen hat. Diese Arbeiten sind auch wenig ertragreich und produktiv. Der geringe Arbeitslohn ist keine große Motivation für gute Arbeitsleistungen. Ein weiteres Problem ist die geringe Qualifikation der Arbeitskräfte. Dies hält viele ausländische Investoren davon ab, in den Ländern Produktionsstätten zu errichten wenn hohe Qualität und Fachkenntnisse gefordert sind.