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Dominikanische Republik: Hotelsektor zeigte Hurrikan – Kompetenz

  • Kategorie: News

Bildschirmfoto 2017 09 10 um 6.46Santo Domingo.- Hurrikan Irma hat eine verheerende Zerstörungswut gezeigt. St. Martin, Barbuda, Antigua, Anguila, nahezu zerstört. Haiti und Kuba schwer getroffen, die Schäden in Florida noch kaum einzuschätzen. Milliardenschäden, viele Menschen mussten sterben. In der Dominikanischen Republik hatte man einmal mehr Glück, der Hurrikan streifte die Nordküste, hier hatten die Auswirkungen die Kraft eines Tropensturms. Die Regierung hatte einen organisierten Notfallplan, Militär und Polizei waren in Bereitschaft, mehr als 20tsd. Bewohner wurden evakuiert, unter anderem rund 7.500 Touristen.

Auch die Hotels haben einen Notfallplan, hier verlief ebenfalls alles nach Vorschrift. Ja, es gab einige nervöse, teils hysterische Touristen. Kein Wunder, sie sind diese Naturereignisse nicht gewohnt. Für Einheimische verlief alles nach Plan, nie zuvor so organisiert. In den Hotels informierte man die Gäste, organisierte eine Notverpflegung. Im Osten waren im Hard Rock Hotel und im Melia Komplex bereits die Kongressräume vorbereitet als Notunterkünfte. Im Nordosten (Samaná) und im Norden wurden einige Hotels evakuiert.

Bereits 1 -2 Tage nach Hurrikan Irma kamen die Urlauber zurück in die Hotels. Strand und Poolbereiche waren aufgeräumt, das Personal kümmerte sich sehr um die Touristen. Ja, mit 295 km/h passierte Irma, viele Bäume brachen, wurden entwurzelt. Oberleitungen waren abgerissen, die Wasserversorgung kollabierte teilweise im Norden. Auch hier war alles bestens vorbereitet, mit Wasser-LKW wurde das Wasser in Zisternen der Hotels gepumpt. 

Tourismus, das ist die Wirtschaftssäule Nr. 1 der Dominikanischen Republik. Man tat alles, um diese Einnahmequelle nicht versiegen zu lassen. In sozialen Netzwerken finden sich leider nur wenige Kommentare von Urlaubern, aber man findet sie. Alle berichten von einem normalen Verlauf, vom freundlichen und aufmerksamen Personal. Keiner klagt über mangelnde Sicherheit oder Versorgung. Am Samstag, nur 2 Tage nach Irma, gab es unterhaltsames Entertainment, den gewohnten AI-Service, den Urlaubern fehlte es an nichts.

Leider, nur wenige Touristen haben von hier die Möglichkeit, diese positiven Meldungen zu verbreiten. Hoffentlich machen sie es zu Hause. Denn Hurrikan Irma, nennen wir es eine „göttliche Fügung“, hat dem Land nur wenig Schaden zugefügt. Hotels haben, mit ihrem aufmerksamen Personal, alles getan um die Urlauber zufrieden zu stellen. Leider, die Presse hat an solchen Meldungen kein Interesse.

So landen hier nun täglich Flugzeuge, an Bord jedoch kaum Passagiere. Nicht verwunderlich, bei der Propaganda in Europa. Einmal mehr die Zusicherung: Ein Urlaub in der Dominikanischen Republik lohnt sich. Land und Leute sind bereit jeden Gast willkommen zu heißen. Es herrscht weder Chaos noch Risiko. Die Normalität, mit allem was dazu gehört, ist eingekehrt. Ausflüge finden wie gewohnt statt, in Hotels und Resorts geht alles routinemäßig von statten. Hurrikan - Alarm? Die Regierung und die Hotelunternehmen haben ihre Kompetenz perfekt bewiesen!