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Dominikanische Republik: Landesweit massive Stromausfälle

  • Kategorie: News

apagonesSD 2Santo Domingo.- Seit Wochen gibt es Probleme mit der Stromversorgung in der Dominikanischen Republik. Man kennt dies ja, schon zu Balaguers Zeiten, der bis Anfang der 90er Jahre regierte, war das Thema Stromversorgung immer ein beliebtes Wahlthema. Immer wieder versprach man eine endlich ausreichende Stromversorgung. Und immer wieder kommen Probleme, wie momentan. Die aktuellen Stromausfälle ereignen sich landesweit und selbst in den Gebieten, die als 24h Servicezone gelten. Dafür gibt es nun Sektoren, die bis zu 48h ohne Strom auskommen müssen.

Die Unannehmlichkeiten sind nicht nur am Tage in Kauf zu nehmen, auch nachts fällt der Strom aus. Kerzenschein mag ja noch romantisch sein, doch wenn man der abendlichen Hitze nicht mit Klimaanlagen oder wenigstens einem Ventilator beikommen kann, dann ist das mehr als unangenehm. Die morgendliche Dusche macht man dann wieder mit dem Eimer, sofern man vorausschauend auch Wasser in einem Fass gespeichert hat. Denn ohne Strom funktionieren auch die Wasserpumpen nicht, dann gibt es kein Wasser.

Damit nicht genug, schlimmer ist, dass die wirtschaftlichen Schäden immens sind. Im Privathaushalt gammeln die Lebensmittel im Kühlschrank vor sich hin wie in den Kühltheken der Colmados und Supermärkte. Kleine Betriebe, ob Büro, Copycentro oder Friseure haben auch ihre Probleme. Ohne ein Notstromaggregat kann man seinen Service kaum aufrecht erhalten, Werkstätten können ihre Maschinen nicht nutzen. Großbetriebe haben zwar entsprechende Stromerzeuger für den Notfall, doch sind diese nicht für lange Dauerbetriebe ausgelegt und die Betreibung kostet zusätzliches Geld.

Dann wäre da noch ein weiterer Aspekt: Stromausfall in der Nacht, das kommt vor allem den Kriminellen zu Gute, die scheuen bekanntlich nichts mehr als das Licht. Sarkastisch kann man sagen: Des Einen Freud, des Anderen Leid. Der Bürger leidet, der Dieb freut sich. Einmal mehr gibt es keine erklärenden Worte seitens der Regierung, noch der staatlichen Stromverteiler. Laut Auskunft der Stromerzeuger wird genügend produziert, sie verweisen an die CDEEE.

Die Regierung setzt auf Hoffnung. Doch die genannte Lösung ist momentan sehr umstritten und in der Kritik der Umweltschützer, das Kohlekraftwerk Punta Catalina. Man hat es zentral in eine dicht bewohnte Region gebaut, die Abgase eines Kohlekraftwerkes und deren Auswirkungen kennt man ja, allerdings nicht die Planer des Landes. Nun soll man also warten bis Mitte 2018 / Ende 2018. Dann gehen die beiden Kohlekraftwerke ans Netz, sollen 720 Megawatt leisten und die Stromkrise im Land endgültig beheben. Das hat man ja schon mal wo gehört. Bis dahin gilt: Gute Nacht DomRep!