Menu

Dominikanische Republik: Eskorte des Polizeichefs besteht aus 132 Personen

  • Kategorie: News

Polizeichef 2Santo Domingo.- Steigende Kriminalität und Gewalt sind Themen, die große Besorgnis erregen innerhalb des Volkes der Dominikanischen Republik. Mehr und mehr Überfälle und Raub, oft mit Todesfolge, verängstigen die Bevölkerung.Man traut sich kaum noch auf die Straßen, doch der Polizeichef verkündet gerne, dass es sicherer ist als zuvor, der Innenminister spricht von falscher Wahrnehmung weil die Presse und andere Medien mehr berichten als zuvor. Nun ist die Erklärung klar:

Der Polizeichef hat eine persönliche Eskorte von 132 Polizisten, darunter zahlreiche Offiziere. Polizeidirektor Nelson Peguero Paredes hat 132 Polizisten die ihm zur Seite und zu Diensten stehen, darunter auch einige, welche Familienmitglieder und Verwandten Dienste leisten. In der Truppe befinden sich ein Oberst, 39 Leutnants, 30 Unteroffiziere, 30 Kapitäne, 24 Gefreite und 21 niedrige Dienstgrade. 81 Polizeiagenten leisten administrative Dienste, fortgeschrittene Sicherheit, Chauffeure, Bewachung (Bodyguards), sowohl im Personenschutz wie in der Überwachung des Wohnsitzes und des momentanen Aufenthaltsortes.

Der Oberst ist zuständig für das gesamte Personen- und Eigentumsschutz-Teams. Ihm zur Seite stehen ein Kapitän, 2 Leutnants, 2 Gefreite und ein einfacher Agent. Im erweiterten Dienst befinden sich 5 Kapitäne, 8 Leutnants, ein Major, ein Feldwebel und ein Unteroffizier. Das Personenschutzteam an der Seite des Polizeichefs besteht aus 8 Personen, 7 Unteroffiziere und ein Leutnant. 2 Leutnants dienen als Chauffeure. Das Polizeiquartier wird von 6 Polizisten bewacht, darunter 3 Leutnants.

Die Mutter des Polizeichefs hat ebenfalls eine Sicherheitsbewachung, bestehend aus 3 Unteroffizieren und einem Gefreiten. Die Tochter des obersten Polizisten der Dominikanischen Republik wird in Santo Domingo von 2 Leutnants, einem Gefreiten und einem einfachen Agenten beschützt, eine weitere Tochter lebt in Santiago, hat als Schutztruppe einen Sergeanten, einen Gefreiten und 2 Agenten an ihrer Seite. Ein Sohn, ebenfalls in Santiago lebend, hat 2 Leutnants und 2 einfache Polizisten als Schutz.

Wenn man so behütet durch das Land reist, wohl bewacht wohnt, dann kann man natürlich die Unsicherheit nicht spüren.