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Dominikanische Republik: Feuchtgebiete nehmen ab

  • Kategorie: News

lagunadeoviedoSanto Domingo.- Ein großes Plus der Dominikanischen Republik ist die Vielseitigkeit. Wir reden nun nicht von der touristischen Vielfalt, wir sprechen von der Bioverschiedenheit. Es gibt zahlreiche Klimazonen, entsprechend unterschiedliche Vegetation. Von besonderer Bedeutung sind Naturparks, Grünzonen, Quellgebiete, Lagunen und Feuchtgebiete.

Die DomRep hat die größte Quantität an Feuchtgebieten in der Karibik, insgesamt 2.298 Quadratkilometer. Dies sind die natürlichen Feuchtraumgebiete, hinzu kommen noch einmal künstlich angelegte Feuchtgebiete mit 1.898 Quadratkilometern Oberfläche. Diese Zonen sind nicht nur wichtig als Ökosysteme, sie bieten den Lebensraum für unzählbare Arten von Pflanzen und Tieren.

Diese Feuchtzonen beinhalten nicht Seen, Teiche und Flüsse, welche zum Teil von Hotels in ihren Anlagen angelegt wurden. Die Feuchtgebiete nehmen dramatisch ab, wie zuvor schon viele Bäche und Flüsse versiegt sind. Es ist an der Zeit, die Umwelt und Natur zu schützen, den Raubbau an selbiger zu unterbinden. Die Umweltbehörden setzen hier auf die Bewohner, hoffen auf Meldungen, wenn es zu illegalen Rodungen, zu Holzkohlegewinnung, Sandabbau aus Flussläufen und ähnlichen Verbrechen geht.