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Kuba: Tod von Fidel Castro sorgt für Trauer und Freude

  • Kategorie: News

castroHavanna.- Raul Castro vermeldete am Freitag den Tod seines Bruders Fidel. Fidel Castro, einer der größten Staatsmänner, wurde 90 Jahre alt. Er war nicht bequem, ein Revolutionär durch und durch. Fast 5 Jahrzehnte leitete er die Geschicke Kubas, musste wegen einer schweren Krankheit zurücktreten und übergab die Regierungsmacht an seinen Bruder Raul. In Kuba hat man 9 Tage Volkstrauer ausgerufen, alle öffentlichen Aktivitäten und Schauspiele wurden ausgesetzt und die Fahne ist in der Zeit auf Halbmast gehisst. Das kubanische Fernsehen wird das TV-Programm umstellen und historische, informative und patriotische Sendungen zeigen.

Ab Sonntag kann man an der Nordseite des Revolutionsplatzes seine Ehrerbietung bringen. Fidel Castro wird eingeäschert und seine Asche wird dann eine viertägige Reise quer durch Kuba antreten. Am 4. Dezember endet diese in Santiago de Cuba mit einer weiteren Trauerfeier. Hier begann einst die Revolution und ebenfalls liegen hier die sterblichen Überreste des kubanischen Unabhängigkeitskämpfers Jose Marti.

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Die Bekanntgabe des Todes wurde in Kuba anfangs sehr ruhig aufgenommen, es lag wohl an den frühen Morgenstunden und die Mehrheit der Bevölkerung hatte die Bekanntgabe von Raul Castro gar nicht mitbekommen. In Miami hingegen, wo eine große Zahl von Exilkubanern lebt, war von Trauer nichts zu spüren, hier wurde gefeiert.

Seit seiner schweren Erkrankung hatte Fidel Castro im Jahr 2006 vorrübergehend die Regierungsmacht an seinen Bruder Raul übergeben, 2008 erfolgte dann die definitive Übergabe. Fidel war jedoch immer am politischen Geschehen interessiert und es gab auch regelmäßig Publikationen, seine „Reflexionen“ erschienen in der offiziellen Tageszeitung Granma. Die letzten offiziellen Bilder von Fidel Castro datieren auf den 15. November, da empfing er in seinem Wohnsitz den Präsidenten von Vietnam, Tran Dai Quang.

Fidel Castro hatte seit seiner Amtsniederlegung vor 10 Jahren zahlreiche Regierungspräsidenten empfangen, unter anderem aus dem Iran. Portugal, Japan, China und Algerien. Sein Leben lang hatte sich Fidel Castro gegen die USA behaupten können, die sich seit kurzem vollziehende Annäherung sah er mit skeptischen Augen, vor allem die vielen Angebote von US-Unternehmen wies er deutlich zurück, kommentierte dies wie folgt: „Kuba braucht keine Geschenke aus den USA.“

Video (offizielle Bekanntgabe des Todes von Fidel Castro durch seinen Bruder Raul) https://www.facebook.com/diariolaprensahonduras/videos/1405076846183816/?autoplay_reason=all_page_organic_allowed&video_container_type=0&video_creator_product_type=2&app_id=350685531728&live_video_guests=0

Video (Exilkubaner feiern in Miami) https://www.youtube.com/watch?v=mgwpc9yyY54