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Puerto Rico: Gesundheitsnotstand wegen ZIka ausgerufen

  • Kategorie: News

zikamueckSan Juan.- Die zahlreichen Niederschläge der vergangenen Wochen haben die Population der Moskitos steigen lassen. Die Folge ist, dass man in Puerto Rico den Gesundheitsnotstand ausgerufen hat. Allein in der vergangenen Woche hat man 1.914 neue Zika-Infektionen registriert. Darum sah sich das HHS (US Department of Health and Human Services) gezwungen einen Notstand im Gesundheitsbereich auszurufen. Bisher sind in Puerto Rico 10.690 Zika-Fälle registriert, darunter sind 1.035 Schwangere.

Die wirkliche Zahl kann man jedoch kaum erahnen, da diese Virusinfektion bei 8 von 10 Menschen keine Symptome zeigt. Mit anderen Worten: 80% der mit Zika infizierten Personen wissen nichts von ihrer Infektion, können aber den Virus übertragen. Mittlerweile ist es wissenschaftlich gesichert, dass der Virus sich über Wochen im männlichen Samen halten kann und auch durch Geschlechtsverkehr Zika übertragen werden kann.

Die Notstandsregelung erlaubt der HHS, dass man weitere Bewilligungen für Gelder bekommt und dass man provisorisch Hilfspersonal ernennen kann um Menschen zu helfen. Nach wie vor gilt der Virus auch als verantwortlich für schwere Geburtsdefekte, unter anderem Mikrozephalie.

Auch das Guillan-Barre-Syndrom wird mit dem Zika Virus in Zusammenhang gebracht. Laut dem CDC (Center for Disease Control and Prevention) ist mit Dutzenden wenn nicht hunderten Neugeborenen zu rechnen welche Geburtsfehler haben werden, dazu zählen auch Früh- und Totgeburten. Die Gesundheitsbehörden von Puerto Rico gehen davon aus dass bis zum Ende des Jahres ¼ der puerto-ricanischen Bevölkerung mit Zika infiziert sein wird. Gesundheitsministerin Ana Rius gab bekannt, dass man 90 Personen wegen besonders schwerer Erkrankung an Zika hospitalisiert hat und dass es 30 Personen mit dem Guillan Barre Syndrom gibt.

Da Zika eine Bedrohung für kommende Generationen darstellt hat man die Genehmigung für Bti (Genmanipulierte Larvizide) erteilt. So will man die Population der Moskitos des Typs Aedes aegypti reduzieren. Das Mittel sorgt dafür dass neue Moskito-Larven unfruchtbar sind und sich nicht vermehren können.