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Die drittgrößte Goldmine der Welt ist in der Dominikanischen Republik

  • Kategorie: News

barrickgold7Deutschland.- Das Investor Magazin (www.investor-magazin.de) hat die 10 größten Goldminen der Welt gelistet. Auf Platz 1 liegt die Mine Muruntau in Usbekistan, gefolgt von der Grasberg-Mine in Indonesien. Bereits auf Platz dem dritten Platz und nur knapp hinter der vorgenannten Mine folgt die Mine Pueblo Viejo. Die Betreiber sind Kanadas Bergbauunternehmen Barrick Gold (60% Anteil) und Goldcorp (40% Anteil).

Im Jahr 2012 begann man an der Übertagemine mit dem Abbau von Gold, Silber und Kupfer. Bereits im Jahr 2014 förderte man 1,1 Millionen Unzen Gold, dabei ist man noch nicht am Ende der Produktionskapazität angelangt. Es gibt hohe Reserven und Ressourcen die einen langfristigen Abbau von Edelmetallen garantieren. Bei einem momentanen Goldpreis von rund 1.200 USD pro Unze Feingold kann jeder sehen welche Profite hier gemacht werden. Am Anfang mussten hier einige Probleme beseitigt werden.

Die dominikanische Regierung hatte vorherige Landbesitzer mit einem Mindestpreis für das Land abgefunden und noch lange nicht sind alle ehemaligen Landbesitzer bezahlt. Auf der anderen Seite hat man den Minenbetreibern das Land zu einem hohen Preis weiter verkauft. Ebenfalls gerieten die damals gemachten Verträge zwischen Minengesellschaften und der dominikanischen Regierung in die Kritik. Dem momentanen Regierungspräsidenten Danilo Medina gelang es eine Nachbesserung zu Gunsten der Dominikanischen Republik durchzusetzen.

BarrickGoldFLussLuftaufnahme

 

 

riosangre

 

 

 

Ein weiteres und offensichtlich nicht lösbares Problem in der nahen Zukunft sind die Umweltbelastungen. Weltweit gibt es zahlreiche Länder die den Gebrauch von Zyankali bei der Goldgewinnung verbieten. Hier jedoch wird Zyankali erlaubt, die Belastungen für die Umwelt sind unübersehbar. An Flussufern stirbt die Flora und Fische findet man schon lange nicht mehr in den Flüssen wo Abwasser der Mine einfließen. Barrick Gold und die Regierung versichern zwar dass alles nach bestehenden Umweltgesetzen abläuft, doch Bewohner der Region klagen über die sichtbaren Umweltbelastungen.

Positiv für die Bevölkerung bei Pueblo Viejo hingegen ist dass 5% der Nettogewinne welche die Regierung bekommt, an die Gemeinde fließen. Dieses Geld gilt als sozialer Beitrag der Minengesellschaft für den Standort. Wege und Straßen werden ausgebessert, viele soziale Einrichtungen wie Versammlungsorte (Parks) und Sportflächen entstehen unter anderem.

Fotos Textmitte: Umwelteinflüsse durch Barrick Gold (Rio Sangre im Volksmund genannt)