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Dominikanische Republik produziert Arbeitslose, Arme und Kriminelle

  • Kategorie: News

Wirtschaftliche Ungleichheit foerdert Armut in der Dominikanischen Republi1Einer der arbeitet, sollte soviel verdienen wie er zum Leben braucht. Kann er das nicht, so stimmt schon einiges nicht im Bereich der Wirtschaft in dem Land. Verdient man nicht sein Existenzminimum durch seine Arbeit, so driftet man ab in Armut und Schulden.



In der Dominikanischen Republik, ein Land wo immer Statistiken präsentiert werden, wo man Wirtschaftswachstum und sinkende Armut vermittelt werden sollen, verdienen die meisten Menschen viel zu wenig um davon wirklich leben zu können. Der Großteil der Familien liegt mit ihren Einnahmen deutlich unter den Kosten welche für den Lebensunterhalt benötigt werden.

Wirtschaftliche Ungleichheit foerdert Armut in der Dominikanischen RepubliArmut, Bettelei und Kriminalität wird so gefördert.

Viele Regionen haben zudem zu wenig Arbeitsplätze und die tatsächliche Arbeitslosigkeit ist wohl bedeutend höher als die beschönigten Statistiken preis geben wollen. Die Folge davon ist, dass diese Menschen unter Existenzdruck geraten, sie müssen etwas tun, um am Leben zu bleiben und sich und ihre Familienangehörigen zu ernähren. Frauen prostituieren sich, Männer und Kinder betteln oder stehlen. Oder sie werden richtig kriminell und beginnen mit Drogen und Waffen etwas zu verdienen.

Auch die ehrlichen Arbeiter, welche sich ehrlich und redlich abmühen müssen bemerken, dass die Arbeitgeber für sich hohe Rentabilität wollen und damit die ungleiche Verteilung auch hier bewirkt, dass extrem schlechte Löhne bezahlt werden. Arbeit mit gerechter Bezahlung gibt es kaum, etwas das aber notwendig wäre für die Bekämpfung der Armut. Wo Mindestlohn existiert ist dieser selbst schon so tief angelegt, dass es gar nie möglich ist davon auch zu leben.

Steigenden Armut in der Dominikanischen RepublikDie Mittelschicht war einst in diesem Land recht stark ausgebaut, verschob sich aber immer mehr in Reich und Arm. Die unweigerliche Folge davon ist die schwindende Kaufkraft vom Großteil der Bevölkerung. Denn die meisten Haushalte, nicht Personen, verdienen unter 20 Tausend Pesos im Monat. Schaut man die Zahlen der Studie der Zentralbank genauer an, stellt man fest, dass da also mindestens drei Personen pro Haushalt über den Durchschnittslohn von 5117 Pesos monatlich verdienen müssen um dies zu erreichen, oder eben wie in den meisten Fällen, viele Personen eine wesentlich kleinere Summe beitragen um das zu erwerben.

Nur da stehen die Kosten für Verpflegung, Bildung, Steuern, Kommunikation und vieles mehr an. Wenig verwunderlich also, wenn selbst die noch existierende Mittelschicht noch Mühe hat Ihre Lebensunterhaltskosten zu bestreiten.

Die meisten Menschen in der Dominikanischen Republik haben keine Altersvorsorge und sind gegen Arbeitslosigkeit nicht versichert. Ungenügende Krankenkassenabdeckung, wenn überhaupt vorhanden, kommt noch hinzu. So das Unfälle, Krankheit oder altersbedingter Arbeitsausfall gleichbedeutend ist, wie kompletter Verdienstausfall. Da hilft nur noch der enorme Zusammenhalt in den Familien, welcher aber immer schwerer wird.

Ja es gibt schöne Statistiken und schönes Wirtschaftswachstum, die Reichen verdienen immer mehr, die Armen immer weniger und da nimmt man einfach den Durchschnitt aller und es geht allen immer besser.... Wieso sollte es hier besser sein als anderswo.

Armut in der Dominikanische RepublikEs müsste nicht sein, gerechtere Löhne, einhergehend mit besserer Ausbildung würden da schon sehr viel bewirken. Nur während die Politiker und Arbeitgeber im Land darauf erpicht sind Ihre Millionen zu vermehren, Gelder zu verschieben und in allerlei dubiosen Geschäften einzubringen, ist der einfache Bürger mit der Tatsache konfrontiert, dass die Lebensunterhaltskosten in diesem Land extrem angestiegen sind, die aber Löhne nicht.

Da nützt statistisch gesehen auch kein Wirtschaftswachstum, wenn das Volk in Wirklichkeit nichts davon hat und sich die Elite den großen Kuchen aufteilt. Eine gerechtere Aufteilung, bessere Löhne und eine verbesserte Sozialvorsorge würde da effektiver helfen Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität zu bekämpfen.

Quellen:
Hoy.com, Diariosocialrd.com und weitere