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Dominikanische Republik: Säuberungsaktion im Sextourismus

  • Kategorie: News

Neue Regelungen im SextourismusSosua.- In der Dominikanischen Republik ist Prostitution offiziell verboten, dennoch gibt es wohl keine Stadt oder Kleinstadt wo man nicht die käufliche Liebe bekommen könnte. Besonders bekannt unter den Sextouristen sind die Orte Sosua und Boca Chica. Hier hat das Tourismusministerium in der Vergangenheit einige Neuerungen angekündigt.

Am Strand von Sosua sollen die vielen kleinen Strandbuden weichen, die Inhaber haben die Chance sich in einer neu zu erbauenden Plaza ein Geschäftslokal zu mieten. Auch in Boca Chica hat man das Vorhaben beschlossen, am Ende eines neu zu errichtenden Malecon wird ein Rondell entstehen mit neuen Casitas für Strandverkäufer. Die Belästigungen durch fliegende Händler soll ein Ende haben.

Sextourismus, in beiden Orten ein lukratives Geschäft, kann man kaum vermeiden. Daher kam man nun zu der Einsicht auch hier mit neuen Regelungen das Rotlichtmilieu zu entschärfen. In Sosua gab es den lächerlichen Versuch das „unanständige Treiben“ hinter Sichtschutzwänden zu verbergen. In Boca Chica müsste man für diesen Zweck dann jeden Abend die „Calle Duarte“ komplett verglasen. Nicht möglich, darum kamen die Bürgermeister mit dem Tourismusministerium überein auch hier eine Aussiedlung der „Barbetriebe“ anzustreben.

In Boca Chica wird im Ortsteil Andres eine Plaza errichtet, in Sosua wird nach einer geeigneten Ortschaft gesucht, favorisiert wird ein Gebiet nahe der ehemaligen Discothek „High Caribbean“, Playa Chiquita. Dort werden die Plazas dann ebenfalls aus Geschäftslokalen bestehen wo die bisherigen Barbesitzer ein neues Lokal anmieten können. Für Sextouristen ist es auf jeden Fall eine Bereicherung, denn die Plazas bieten nicht nur saubere öffentliche Toilettenanlagen, die gesamte „Szene“ ist an einem Ort, besser kontrollierbar und räuberische Straßenhuren werden hier sicher nicht geduldet.