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2.420 illegale Haitianer-Familien leben in der Dominikanischen Republik

  • Kategorie: News

Dominikanische Republik - Waschtag direkt am FlussDajabon.- Zahlen sind in der Dominikanischen Republik immer mit Vorsicht zu genießen, hier Auswertungen einer Zählung welche die Abteilung für Grenzsicherheit (Cesfront)  im 2ten Halbjahr 2013 in der Dominikanischen Republik durchführte. Rund 2.420 Familien aus Haiti (12.624 Personen) lebten nach den damaligen Erhebungen im Grenzgebiet der Dominikanischen Republik (Grenzstreifen von 15 km, in 5 Grenzprovinzen), seit 2-10 Jahren.


Die illegalen Einwanderer leben unter erschwerten Verhältnissen, die Lebensqualität ist gering. 52% verbrennen ihren Hausmüll auf der Straße, 89% kochen auf einem „Fogon“, mit Brennholz oder Holzkohle. Nur 32% der illegalen Einwanderer kann Lesen und Schreiben, 67% der Haitianer spricht neben Französisch und Kreol auch Spanisch. In einfachsten Hütten aus Holz und mit einem Zinkdach versehen leben die meisten der Inselnachbarn, nur 8% der Unterkünfte haben eine Toilette, 78% haben Latrinen.

Diese „Baracken“ werden meist von Dominikanern an Haitianer vermietet. Die Mehrheit der Bewohner sind Minderjährige im Alter von 1-15 Jahren (6.214). 3.252 Männer und 3.176 Frauen wurden weiterhin registriert. Obwohl 63% der geborenen Kinder eine Impfung bekamen befinden sich die meisten Kinder in einem sehr ungesunden Zustand. Eine Beispielfamilie ist die von einem haitianischen Landarbeiter. Er lebt mit seiner Frau und 6 Kindern in einem Holzhaus, alle Kinder wurden nie geimpft. Die 8köpfige Familie lebt in unwürdigen Verhältnissen, nur 2 von ihnen können lesen und schreiben, Spanisch spricht hier niemand.

Man hat weder Latrine noch Toilette, kocht mit Brennholz und hat sich mit einem Kabel an das elektrische Verteilersystem angeschlossen. Das Wasser bezieht man an einem öffentlichen Wasserzugang. 33% der illegalen Haitianer-Familien leben in der Provinz Elias Piña, 25% in Jimani, 19% in Pedernales, 17% in Dajabon und 6% in Montecristi. Die meisten Einwanderer verdienen ihren Lebensunterhalt mit Arbeit in der Landwirtschaft (42%), 26% arbeiten als Haushaltshilfen und 13% kämpfen ums Überleben.