Menu

Deprecated: Non-static method JApplicationSite::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /www/htdocs/w01345fa/karibik-news.com/templates/gk_gamenews/lib/framework/helper.layout.php on line 118

Deprecated: Non-static method JApplicationCms::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /www/htdocs/w01345fa/karibik-news.com/libraries/cms/application/site.php on line 272

Dominikanische Republik: Über 500.000 Arbeiter ohne Sozialversicherung

  • Kategorie: News

Viele Arbeiter haben keine soziale AbsicherungSanto Domingo.- In der Dominikanischen Republik schätzt man die Zahl der Arbeiter welche keine soziale Absicherung haben auf mehr als 500.000. Diese Zahlen nennen die SDSS (Dominikanisches System Sozialer Sicherheit) und CNSS (Nationaler Rat Sozialer Sicherheit). Die Begründung liefert man gleich mit: Es fehlt der Zwang auf die Arbeitgeber die Versicherungsbeiträge für die Arbeitskräfte zu zahlen.

Die „Dominikanische Vereinigung der Benutzer der Sozialen Sicherheit“(Asodomuss) hat sich nun an die CNSS gewandt und verlangt binnen der kommenden 90 Tage einen Beschluss der dieses Unfähigkeitsproblem beendet und die Arbeiter ihren gesetzlich zustehenden Schutz bekommen. Betroffen sind mehr als 500.000 Arbeiter, vor allem aus dem Bausektor und der Land/Viehwirtschaft. Ob Fischer oder Erntehelfer, Tagelöhner, Schreiner, Zimmerleute, Maurer, Eisenbieger oder Maler, sie alle haben nach dem Gesetz 87-01 das Recht in das System der Sozialen Sicherheit aufgenommen zu werden.

Natürlich, und das ist ein weiteres Problem, steht das Dominikanische Soziale System nur Personen zu die legal im Land leben. Die meisten Arbeiter in den oben genannten Bereichen sind jedoch Haitaner, illegale Einwanderer.Traurig genug dass der Arbeitgeber oft eine dominikanische Behörde ist die auch gleich gegen ein weiteres Gesetz verstößt, nämlich dass nicht mehr als 20% Ausländer in einem Unternehmen arbeiten dürfen. Dieses Gesetz soll den dominikanischen Arbeiter schützen.

Gerade in der Landwirtschaft und im Bau greifen Arbeitgeber aber auf illegale Arbeiter zurück die tagtäglich mit LKW’s die Grenzen passieren. Für die Arbeitgeber sind es billige Arbeitskräfte und man spart zusätzlich die Beiträge der Sozialversicherung. Nach einer Übereinkunft (Absatz 19) mit der OIT (Internationale Arbeiter Organisation) ist man gezwungen allen Arbeitern Behandlungsgleichheit zu gewähren und sie sozial abzusichern. Doch das Gesetz 87-01 verhindert dies. Dessen ungeachtet haben illegale Einwanderer und Arbeiter aber Zugang zu den Krankenkassen (ARS).