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Genussmittelindustrie verliert an Boden in der Dominikanischen Republik

  • Kategorie: News

BierSanto Domingo.- Die Firmenleitung der bekannten Rum-Destille Brugal machte einen Vormarsch, nun findet man Mitstreiter. Es geht um den hart umkämpften Markt der Rum-, Bier- und Tabakindustrie in der Dominikanischen Republik. Dabei klagt man nicht über den Konkurrenzdruck auf dem Markt, die Firmen verlieren an Boden weil immer mehr Fälschungen auf den Märkten zu finden sind.

Ob Zigaretten / Zigarren oder hochprozentige Alkoholika, Fälscher mischen mit. Das Geschäft blüht deshalb, weil diese Genussmittel durch die Steuerreformen die seit 2012 umgesetzt werden, immer teurer werden. Die Konsum- und Alkoholsteuer, Tabaksteuer, all dies führte zu deutlichen Preissteigerungen. In einer Notiz der Landeszentralbank erkennt man im 1. Quartal (Vergleich 2008 zu 2012) einen Rückgang in der Zigarettenherstellung von 20%.

Bei Rum beträgt der Rückgang in der Herstellung (im gleichen Zeitraum) 5% und auch bei der Bierproduktion verlor man in 4 Jahren 4%. Bei der Besteuerung geht es um reinen Alkohol in Litern. Zwischen 2008 und 2013 nahm diese bei Rum um 2,94% ab, bei Bier 12,04%. Steuererhöhungen führen unter dem Strich zu weniger Steuereinnahmen da weniger umgesetzt und produziert wird.

Bei Zigaretten liegt die Steuermindereinnahme in diesem Zeitraum bei 33,14%. Das Unternehmen Phillip Morris Dominicana nennt einen Produktionsrückgang von 4,3% pro Jahr auf dem nationalen Markt. Insgesamt nahm die selektive Konsumsteuer nach der Steuerreform um fast 12% zu, doch im Vergleich zwischen 2012 und 2013 hat die Finanz- und Steuerbehörde 7% weniger Einnahmen.

Schmuggel ist ein weiteres Problem. Allein 2013 hat man mehr als 600.000 Zigaretten im freien Handel beschlagnahmt, in einem Container weitere 2,2 Millionen. Weitere 400.000 Zigaretten wurden von der Zollbehörde zerstört.

Auf und Ab im Export. Die Flaute des Jahres 2010 scheint sich nun zu wiederholen. Der Tabak- und Bierexport konnte sich 2011 erholen und 2012 registrierte man wieder  Einbrüche im Export dieser Handelswaren. Die Landeszentralbank hat für das Jahr 2013 noch keine Zahlen veröffentlicht.