Menu

Deprecated: Non-static method JApplicationSite::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /www/htdocs/w01345fa/karibik-news.com/templates/gk_gamenews/lib/framework/helper.layout.php on line 118

Deprecated: Non-static method JApplicationCms::getMenu() should not be called statically, assuming $this from incompatible context in /www/htdocs/w01345fa/karibik-news.com/libraries/cms/application/site.php on line 272

Neue Busse im Wert von 8 Mio. USD verrotten in der Dominikanischen Republik

  • Kategorie: News

Neue Busse verrotten ungenutzt auf dem ParkplatzSanto Domingo.- Wenn der Amtsschimmel wiehert möchte man angesichts dieser Tatsache sagen die sich in der Dominikanischen Republik zuträgt. Vor allem die Busse der städtischen Busbetriebe (OMSA, in Santiago und Santo Domingo) kann man als fahrende Schrotthaufen bezeichnen die in einem schlechten technischen und optischen Zustand sind. Es fehlt an Geld um neue Busse zu kaufen.

Andererseits parken bei der OPRET (Büro für Reorganisation des Transportes) mehr als 70 niegel-nagel-neue Autobusse im Wert von 8 Millionen USD. Ihr Wert sinkt täglich, ihr Zustand verschlechtert sich ebenfalls, bedingt durch die Nichtnutzung der Fahrzeuge. Insgesamt hatte die FONDET (Fonds für die Entwicklung des irdischen Transportes) 82 neue Busse angeschafft, doch mehr als 70 Busse stehen herum, man hat keine Verwendung! Gedacht und angeschafft wurden diese Busse um die Untergrundbahnlinien Metro I und Metro II mit Fahrgästen zu versorgen.

Aus der Peripherie von Santo Domingo sollten diese Busse als Zubringer zu den Haltestellen der Metrolinien eingesetzt werden. Die ersten 45 Busse wurden bereits im April 2012 geliefert, fast 2 Jahre stehen sie ungenutzt herum. 8 Millionen USD gab man aus, das Geld wurde durch Kredite besorgt. Die Hyundai-Busse sind klimatisiert und bieten 52 Passagieren Platz. Doch statt in Betrieb genommen zu werden fristen sie ein Leben auf einem Marinestützpunkt in Santo Domingo.

Neue Busse verotten ungenutzt auf dem ParkplatzDer Wertverlust ist eine Sache, der Garantieverlust eine andere. Hyundai gab 4 Jahre Garantie bei regelmäßig durchgeführten Wartungsarbeiten. Man kennt es ja, diese Inspektionen sind zeitgebunden oder abhängig von der Kilometerleistung. Nun stehen die Busse 23 Monate, eine Wartung gab es bisher nie. Garantieansprüche erloschen. Journalisten haben die Busse in Augenschein genommen, kamen jedoch nicht auf das Militärgelände.

Von außerhalb konnte man erkennen wie dieser Fuhrpark vor sich hin rottet, an mindestens einem Bus gab es zerbrochene Scheiben. Nur wenige Busse hat man in Gebrauch genommen, sie dienen dem Personentransport von Opret-Mitarbeitern welche in der Nachtschicht arbeiten. Mehr als 70 Busse jedoch stehen geparkt, verlieren täglich an Wert. Dies gibt Leonel Carrasco, Vizedirektor der Opret, zu. Dass der technische Zustand sich verschlechtere - dies will der Funktionär nicht zugeben.

Carrasco möchte die Busse gern für den öffentlichen Personenverkehr freigeben, das möchte auch Cristobal Cardosa, Direktor der Fondet. Doch sieht er sich nicht dazu in der Lage dies zu autorisieren. Die Papiere der Fondet verlangen, dass die Nutzung der Busse dem Gesetz entsprechen und sie wurden nun einmal für die Zubringerdienste der Metro angeschafft.

Man könne sie verkaufen, auch in ein Gelände versetzen wo sie bewacht werden und gewartet werden, doch dies müsse die Regierung der Dominikanischen Republik entscheiden. Die OMSA wäre ein dankbarer Abnehmer, von ihren einst 300 Bussen sind bereits 110 Busse völlig fahruntauglich. Der Rest eine Gefahr für den Straßenverkehr.