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Zimtapfel - Annona squamosa

Zimtapfel - Annona squamosaDer Zimtapfel, Rahmapfel oder Süßsack (Annona squamosa) ist eine tropische Baumart aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae). Die Heimat des Zimtapfels liegt im tropischen Zentralamerika und auf den Westindischen Inseln. Die Art wird wegen ihrer schmackhaften Früchte in den Tropen und Subtropen in zahlreichen Sorten kultiviert.

Der Name der Gattung Annona wurde zuerst von Francisco Hernandez de Toledo verwendet und geht wahrscheinlich auf das Wort „anon“ für die Gattung in der Sprache der Taíno zurück. Das Artepitheton squamosa stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „schuppig“. Es beschreibt die beschuppten Früchte der Art.[

Zimtapfel - Annona squamosaBeschreibung
Der Zimtapfel ist ein Strauch oder ein bis zu 6 Meter hoher Baum mit ausladender Krone. Die Rinde ist hellbraun, glatt oder leicht rissig. Die wechselständig stehenden Blätter sind zweizeilig angeordnet. Der leicht behaarte Blattstiel wird 5 bis 15 Millimeter lang.

Die Oberseite ist matt grün, die Unterseite ist heller und flaumig behaart. Die Blätter werden in der Trockenzeit weitgehend abgeworfen. Zerriebene Blätter duften aromatisch. Die Blüten stehen einzeln an jungen Zweigen oder in Gruppen von bis zu vier Blüten gegenüber den Blättern. Sie sind etwa 2,5 Zentimeter lang gestielt und duftend. Die Blüten werden von Käfern bestäubt.

Zimtapfel - Annona squamosaAls Früchte werden rundliche, beim Ansatz des Stiels eingebuchtete Sammelbeeren gebildet. Sie erreichen einen Durchmesser von 5 bis 10 Zentimeter. Die Frucht ist zur Reife grün, gelbgrün oder violett und oft bereift. Sie setzt sich aus stark gewölbten, eiförmigen Schuppen zusammen, die sich bei Reife leicht voneinander lösen.

Das Fruchtfleisch ist creme-weiß und im reifen Zustand weich und von saftig-breiiger, fein körniger Konsistenz mit süßem Geschmack. Die zahlreichen, glänzend schwarzbraunen Samen sind etwa 1,5 Zentimeter lang und 0,6 Zentimeter breit und verflacht eiförmig. Es gibt auch Sorten, die keine Samen produzieren.

Zimtapfel - Annona squamosaDer Zimtapfel stammt aus dem tropischen Amerika, sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet ist jedoch unbekannt. Er ist weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten einer der beliebtesten Obstbäume. Die Art wächst im tropischen und subtropischen Klima in niederschlagsreichen und wechselfeuchten Gebieten. Er braucht in der Wachstumsphase ausreichend Wasser, kann aber auch lange Trockenzeiten blattlos überstehen.

Ausgewachsene Bäume können jährlich 20 bis 50 Früchte tragen. Da die Blüten nur wenige Stunden zur Befruchtung geöffnet sind, kann der Ertrag durch künstliche Befruchtung gesteigert werden, was den Ertrag je Baum auf 100 Früchte anheben kann

Verwendung
Zimtapfel - Annona squamosaDie Früchte des Zimtapfels gelten als Delikatesse und gehören zum schmackhaftesten Obst der Tropen. Der Geschmack ist edel süß und erinnert geschmacklich an Vanille-Creme mit einem Hauch von Zimt. Voll entfaltet wird dieser Geschmack erst bei sehr reifen, weichen Früchten. Die weiche, cremig-sahnige Konsistenz sorgt für ein zart auf der Zunge schmelzendes Geschmackserlebnis. Einfach köstlich.

Zimtäpfel sind sehr konzentriert, d.h. sie enthalten für eine Frucht nur wenig Wasser. Mit 384kJ/100g (92kcal/100g) ist der Nährwert relativ hoch, vergleichsweise einer Banane. Mit dem Zimtapfel man nicht nur Traubenzucker, Phosphor, Calcium und Vitamin C zu sich, sondern auch noch eine Unmenge an wertvollen Zusatzstoffen wie Magnesium, Vitamin B6 und Eisen.

Zimtapfel - Annona squamosaDie Früchte werden recht schnell sehr weich, platzen auf und die Schuppen beginnen sich zu lösen. Das Fruchtfleisch quillt dann förmlich aus der Schale heraus. Bei nicht allzu fortgeschrittener Reife lässt sich die Frucht gut halbieren und auslöffeln. Ansonsten streift man die Schuppen einfach mit dem Daumen ab.

Das Fruchtfleisch wird auch zu Eis verarbeitet oder mit Wasser gemischt als Getränk verwendet. Die Kerne der Samen sind jedoch giftig und verursachen Darmbeschwerden. Unzerkaute, verschluckte Samen mit intakter Schale sind jedoch harmlos.

Ein aus den Blättern hergestellter Brei kann zur Behandlung von Wunden und Geschwüren aber auch gegen Epilepsie verwendet werden. Der Blattsud wirkt verdauungsfördernd und wird auch für Rheumabäder und zum Fiebersenken verwendet. Die unreifen Früchte, die Blätter und die Borke werden gegen Durchfallerkrankungen genommen. Das Samenpulver wird als Insektizid eingesetzt.