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Botanischer Garten Santo Domingo

Nationaler Botanischer Garten Santo DomingoDer Nationale Botanische Garten, Dr. Rafael Moscoso Ma Santo Domingo, RD ist ein etwa zwei Millionen Quadratmeter großer botanischer Garten in der Dominikanischen Hauptstadt Santo Domingo.



Sein Emblem ist das Blatt einer Guanito (Coccothrinax argentea), einer schlanken Palme, der man im Garten sehr häufig begegnet. Der Botanische Garten wurde von den Royal Botanic Gardens, KEW, als einer der zehn besten Botanischer Gärten der Welt anerkannt.

Botanischer Garten - Santo DomingoLage
Der Botanische Garten befindet sich in Altos de Gala, einer Zone von Santo Domingo, deren Höhe zwischen 70 bis 80 Meter über dem Meeresspiegel variiert. Das Klima ist tropisch feucht, mit einer durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge von 1366 mm. Der Boden ist kalkhaltig, flach und von niedriger Fruchtbarkeit. Das Gelände ist leicht abgeflacht und mit zahlreichen Wellen.

Statue Dr. Rafael María Moscoso Geschichte
Die Nationale Botanische Garten wurde gegründet, um die vielfältige Flora der Dominikanischen Republik zu untersuchen, zu bewahren und zu erforschen. Es wurde durch das Gesetz 456 von 1976 erstellt und am 15. August 1976 eingeweiht. Der Botanische Garten wurde nach Dr. Rafael M. Moscoso benannt, als eine Hommage an den ersten Dominikanischen Botaniker, der im Jahr 1943 einen Katalog der Flora der Insel Española schrieb.Der Garten ist eine dezentrale Einrichtung unter der Verwaltung des Administrativen Sekretariats der Präsidentschaft der Dominikanischen Republik. Seine gegenwärtiger Direktor ist: Ricardo Garcia.

Der zentrale Platz ist jener Ort, an dem die Besucher empfangen werden von einer großen Bandbreite unterschiedlicher Teiche mit Wasserpflanzen und bunten Fischen, umgeben von verschiedenen schlanken Palmen zu deren Füßen mehrere Sammlungen von bunt blühenden Pflanzen zu bestaunen sind. Hier gibt es auch einige kleine Züge, die die Besucher durch die vielfältige und reiche Vegetation des karibischen Regenwaldes führen.

BlumenuhrSehenswert ist auch die florale Uhr, die mit einer maximalen Höhe von 3,5 Meter, etwa 20 Metern im Durchmesser und einer Nadellänge von 5 m, um die Stunden zu markieren, eine der größten Blumen-Uhren der Welt ist. Sie ist von einem kreisförmigen Becken umgeben in dem Wasserpflanzen sind.


Japanischer GartenJapanischer Garten
Dieser Japanische Garten, sowie die Pflanzenkollektionen aus Bambus, Kiefern und Wacholder, die ihm eine orientalische Note geben, fügen sich zu einer schönen Landschaft mit architektonischen Elementen wie Brücken oder den traditionellen japanischen "Torii" Bögen. Durch das Zwitschern der Vögel und den Frieden den man hier einatmen kann, wird dem Besucher ein Gefühl der Entspannung und des Wohlbefindens vermittelt.

Kräutergarten
Hier befinden sich die Pflanzen, die als Arzneimittel verwendet werden, wie Kräuter, Giftpflanzen oder Nesselpflanzen. Alle Pflanzen sind mit einer vollständigen Beschreibung versehen, so dass für alle Interessierten Informationen über die Eigenschaften der jeweiligen Pflanzen zur Verfügung stehen.

Kreol GlockeEndemische Pflanzen
In diesem Abschnitt können Besucher Pflanzen finden, welche zu den wichtigsten Vertretern der endemischen Flora der Insel Española gehören. Ziel ist es, diese Pflanzen zu bewahren, zu schützen und alle Arten, die bedroht oder gefährdet sind zu vermehren und zu verbreiten.

Hier können Sie sehen:

    • Olivenbäume(Simarouba berteroana)
    • Creole Glocken (Cubanola domingensis)
    • Mapou blanc (Neobuchia paullinia)
    • Zypressen (Juniperus gracilior)
    • Camelia Roja (Pereskia portulacifolia)
    • Rose v. Bayahibe (Pereskia quisqueyana)Botanischer Garten
    • Verschiedene Akazien (Acacia barahonensis, Acacia cocuyo)
    • Lengua de vaca (Cavija domingensis)
    • Mimosengewächse (Samanea filipes)
    • Nachtschattengewächse (Goetzea ekmanii)
    • und viele andere mehr


Außenbereiche

Botanischer Garten Santo DomingoBaumgarten oder Arboretum
Auf rund 12.000 Quadratmetern wurden Bereiche eingerichtet wo einheimische Bäume sich selbst aussäen und entwickeln, endemische und fremde Arten, um wissenschaftliche Studien durchzuführen sowie eine genetische Bank anzulegen. Derzeit gibt es dort etwa 1500 Bäume, meist heimisch in der Dominikanischen Republik und endemisch.

Palmen
Dieser Bereich ist auf rund 300 Tausend Quadratmetern der Kultur von Palmen gewidmet. Hier wächst eine natürliche, dichte Population von Guanito (Coccothrinax argentea), zu der eine Vielzahl an Palmen der Insel Hispaniola und der der ganzen Welt hinzugefügt wurde.

Palmen im Botanischen GartenDarunter finden sich Arten wie die Manacla colorada (Calyptronoma quisqueyana), die Dreieckspalme (Neodypsis decaryi), die Fischschwanzpalme (Caryota urens), die Manila Palme (Veitchia merrillii), die Kanarische Palme und die Zwergdattelpalme (Phoenix canariensis und Phoenix roebelenii), die auf Hispanila endemische Yarey (Copernicia berteroana) sowie die Chinesische Fächer- oder Brunnenpalme (Livistona chinensis) und die Hocker-Palme (Livistona rotundifolia).

Naturschutzgebiet
In diesem Bereich erfüllt der Garten das internationale Übereinkommen von botanischen Gärten, mindestens 10% Naturschutzgebiet auf seinem Gebiet zu haben. In Santo Domingo nimmt das Naturschutzgebiet 40% der Gesamtfläche des Gartens ein. In diesem Reservat wachsen zahlreiche Pflanzenvertreter der Insel Hispaniola, in den letzten Jahren ist es zu einem Paradies für Wildtiere in der Gegend geworden.

Skulpturen bereichern den Botanischen GartenGroße Schlucht
In diesem Bereich fließt ein Strom von Wasser, der eine permanente besondere Atmosphäre im Garten bildet. Auf einer Länge von 1,6 km durchfließt das Wasser das gesamte Naturschutzgebiet bevor es in den Isabela Fluß, in der Nähe des Nationalen Zoos von Santo Domingo fließt.

Die Oberflächenstruktur und das Mikroklima der Grossen Schlucht ermöglichen das Wachstum und die Entwicklung der charakteristischen Flora und Fauna der Feucht- und Nasswälder, ähnlich derer an den Ufern der Flüsse in der nordwestlichen Region der Dominikanischen Republik. In diesem Bereich wachsen Ingwer, Costus, Heliconia, Taro, Wachsblumen,Wasserpest und Seerosen.

Wasserpflanzenpavillion
In diesem Pavillon werden etwa 40 Arten von Wasser- und Sumpfpflanzen in 48 Teichen und 61 Bassins gezeigt. Unter den gezeigt Pflanzen, sind Lotosblume, Rohrkolben, Papyrus, Seerosen, Pfeilkraut, Schwertpflanzen und Wasserhyzinthen.

SeerosenBromelien:
Dieser Pavillion hat eine ungefähre Fläche von 8000 m, indem einheimische und fremde Arten sowie Hybriden gezeigt werden. In der Dominikanischen Republik hat die Familie der Bromeliaceae 57 Arten.

Farne:
Der Bereich der Farne belegt etwa 150 Quadratmeter mit drei Pflanzgefäßen in der Mitte, wo Wasser- und Sumpf Farne wie zB: Schwimmfarne, Algenfarne und Mangroven-Farne gezeigt werden. Auf der Insel Hispaniola gibt es etwa 600 Arten an Farnen, von denen viele in den verschiedenen Umgebungen des Botanischen Gartens natürlich wachsen.

Exotische Pflanzen
In diesem Pavillon wachsen in Körben und Pflanzgefäßen verschiedene Arten von Kaladien, Drachenbaumgewächse, Philodendron, und Einblatt- Aronstabgewächse.

Oncidium variegatum- OrchideenOrchideen:
In einem Rundbau mit einem Durchmesser von 15 Metern, mit einem Netz, das die Intensität der Sonne regelt und einer Quelle in der Mitte, die für ein angemessenes Maß an Feuchtigkeit sorgt, werden Orchideen gezeigt, die an den Wänden oder in Metallzylindern gefüllt mit organischem Material an Haken hängen.

Es ist eine Darstellung der endemischen Orchideenarten der Insel Hispaniola wie beispielsweise die Canuela (Cyrtopodium punctatum), Mai-Blume (Broughtonia domingensis), Angelito (Oncidium variegatum) plus ein paar hundert Exemplare des Nationalen Herbariums, das international unter Abkürzung JBSD bekannt ist und über mehr als 120.000 Exemplare der Flora der Dominikanischen Republik verfügt.

Botanischer Garten Santo DomingoDas Nationale Herbarium wurde 1972 vom Französischen Botaniker Dr. Henri Alain Liogier gegründet und 1976 mit der Gründung des Nationalen Botanischen Gartens eröffnet. Die Entwicklung und Erweiterung dieses Herbariums stützt sich auf die kontinuierliche Erforschung und Pflanzensammlungen von Forschern aus dem Botanischen Garten und seinen nationalen und ausländischen Partnern. Dazu besteht auch ein permanenter Austausch von Proben und wissenschaftlichen Informationen mit vielen Herbarien der Karibik, USA, Europa und Lateinamerika.

Im Ökologischen Museum werden in Dioramen die großen Ökosysteme der Dominikanischen Republik, wie felsige Küsten, Kiefernwälder, Mangrovensümpfe, Nebelwälder, Flüsse und Seen dieser Region, die trockenen Wälder im Osten und Süden sowie der Nationalpark Haïtises gezeigt.

Die Fachzeitschrift Moscosoa veröffentlicht jedes Jahr wissenschaftliche Entdeckungen und zweimal jährlich werden in einem Newsletter Entdeckungen national und international veröffentlicht.