Menu

Wissenwertes über die Dominikanische Republik

Dominikanische RepublikMit diesem Artikel möchten wir einfach, schnell und grob das Umfassen was man allgemein als "Wissenswertes" bezeichnet, die Dominikanische Republik im Schnelldurchlauf, von Geschichte, Kunst und Musik bis hin zu Banken und Wirtschaft.

 

Geschichte

Rafael Leónidas Trujillo Molina1492 erreicht der genuesische Seefahrer Christoph Kolumbus die Nordküste der Insel. Als Entdecker der "Neuen Welt" nennt er sie Hispaniola.

1682 Im Vertrag von Ryswick teilt man die Insel in zwei Hoheitsgebiete, der Westen geht an Frankreich, das Zentrum und der Osten an Spanien.

1821 feiert man die erste Unabhängigkeit, diese dauert jedoch nur bis 1822, Haiti übernimmt die Macht

1844 Juan Pablo Duarte und seine "Trinitarier-Bewegung" erreichen die Unabhängigkeit von Haiti

1861 durch eine Annexion gelangt das Land wieder unter spanische Herrschaft, im Restaurationskrieg wird man 1863 wieder unabhängig.

1916 besetzt die USA die Dominikanische Republik, dieser Zustand hält an bis 1924 

1924 Rafael Leonidas Trujillo unterbindet alle Versuche der Demokratie, setzt sich als Herrscher an die Macht die bis zu seiner Ermordung 1961 andauert.

1962 Nach einiger Zeit der Unruhen nach der Ermordung des Diktators wählt man Juan Bosch als ersten Präsidenten der Dominikanischen Republik.

1965 kommt es zu einem Putsch, die US-Marine rückt ein 1966 führt man die präsidiale Demokratie ein, der erste Präsident dieser neuen Etappe heisst Dr. Joaquin Balaguer, er wird gleich 3x in Folge gewählt.

2012 nachdem Regierungspräsident Dr. Leonel Fernandez 2 Regierungsperioden das Land führte musste er abtreten. Nach einer neuen Verfassungsänderung darf ein Präsident max. 8 Jahre in Folge regieren. Einer späteren Wiederwahl steht nichts im Wege.

Kunst

Naive MalereiDie Kunst wird dominiert von Skulpturen und Malerei. Vor allem die "Naive Malerei" ist typisch für die Dominikanische Republik. Kunsthandwerk bietet aber neben Schnitzereien auch die Flechtkunst an, ob Kürbe, Hüte oder Möbel, das Flechten hat man offensichtlich von den Tainos übernommen. Auch die Guira (eine Metallreibe welche als Musikinstrument dient) ist landestypisch. Die Dominikanische Republik ist reich an Bersteinvorkommen, das Baumharz gibt es in den bekannten braun-gelben Farbtönungen, aber auch in blauen und grün schimmernden Farben kommt Bernstein vor. Larimar ist ein Pektith der in dieser Art nur in der Dominikanischen Republik vorkommt.

Musik

Wie viele karibische Völker, die Dominikaner leben die Musik. Merengue gilt dabei als der dominikanische Volkstanz. "Merengue Tipico" wird klassisch gespielt mit der Guira, der Trommel und dem Akkordeon. Später fügte man Trompete, Posaune oder Saxophon hinzu und seit der 70er Jahre spielt man den Merengue auch mit Keyboards, Bass und Synthesizer. Merengue ist die nationale Volksmusik. Ansonsten erfreut man sich an Bachata, Salsa, Regueton, aber auch Jazz und Rockmusik.

Wirtschaft

Die Wirtschaft steht auf mehreren Beinen. Mittlerweile führt der Tourismus bei den Landeseinnahmen vor der Landwirtschaft (und Viehzucht), dem Bergbau und den Freihandelszonen. Zahlreiche Exportprodukte machten die Dominikanische Republik bekannt: Kaffee, Zigarren und Tabak, Kakao, Zucker und Metalle (Eisennickel, Gold, Silber und Kupfer). Dank des Klimas kann man auch große Mengen von Bananen und Kochbananen exportieren, neben vielen anderen Obst- und Gemüsesorten.

Geld und Banken

Dominikanische Waehrung PesoLandeswährung ist der Dominikanische Pesos den man im Ausland bei keiner Bank umtauschen kann. Man kann jedoch ausländische Devisen einführen (undeklariert max. im Gegenwert von 10.000 USD). Seine heimische Währung (Schweizer Franken, Euro, USD oder kanadische Dollar, Britisches Pfund) kann man an jeder Bank und bei Wechselstuben getauscht werden. Tauscht man bei einer Bank muss man einen Reisepass vorlegen.Den besten Umtauschkurs erhält man jedoch an Bankautomaten, beim Einsatz seiner EC-Karte, oder Kreditkarten. Damider Kursgewinn nicht durch die Gebühren der Bank vernichtet wird, besser gleich eine größere Summe abheben. Erkundigen sie sich vorher wie hoch das Limit bei der ATM-Maschine ist, dies variert von Bank zu Bank und Ort zu Ort.


Polizei

Nationale PolizeiDie "Policia Nacional" unterteilt sich in verschiedene Sparten, die Zugehörigkeit ist oft schon an den Uniformen erkennbar. Policia Nacional (PN, graue Uniform), Verkehrspolizei (Amet, grüne Uniform) und Tourismuspolizei (Politur, blau-weiss). Die Tourismuspolizei, wie der Name schon sagt, soll vor allem Touristen helfen. Sie ist zuständig für die öffentliche Sicherheit in Tourismussektoren, übernimmt Schutz- und Orientierungsmaßnahmen. Die Politur soll darauf achten dass bestehende Gesetze und Vorschriften wie Regeln eingehalten werden. Man sollte nicht zu viel erwarten. Als karibisches Land ist man gegen Korruption nie gefeit. Die verbotene Prostitution wird natürlich verfolgt, man verhaftet Prostituierte, es sei denn, diese kaufen sich frei oder "schmieren" vorher, dann lässt man sie gewähren. Gleiches gilt für die Kontrolle von fliegenden Händlern.

Flug- und Seehäfen

Die Dominikanische Republik erreicht man entweder über den See- oder Luftweg. Internationale Flughäfen (nach Bedeutung geordnet) sind: Punta Cana, Santo Domingo, Puerto Plata, La Romana, Santiago und El Catey (Samana). Der Flughafen von Barahona ist auch "international" eingestuft, wird aber fast nur von Privatflugzeugen angeflogen. Seehäfen: Für die Kreuzfahrtschiffe haben die Häfen La Romana und Sans Souci (Santo Domingo) große Bedeutung. Hinzu kommen die Ankerplätze in der Bucht von Samana.