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Dominikanische Republik - Die Besteigung des Pico Duarte (Teil 1)

Juan Pablo Duarte wacht über das LandSie wollen ein Abenteuer jenseits der Strände der Dominikanischen Republik wagen - dann ist das Ziel der sagenumwobene Pico Duarte, "Zauberberg" und höchster Berg der Antillen. In der Phantasie der Karibikbewohner erhebt sich der Pico Duarte als sagenumwobener Zauberberg über die tropische Inselwelt.

Tatsächlich ist er der höchste Berg der Antillen, doch die Angaben über seine genaue Höhe schwanken - je nachdem, welche Karte oder welchen Reiseführer man zu Rate zieht. Besteigungen des Pico Duarte sind nur mit Genehmigung der Verwaltung des Nationalparks und mit einem offiziellen Führer erlaubt.

Unterwegs in der Dominikanischen Republik - Die Besteigung des Pico Duarte. (Teil 1)
von Felix SchuelerPico Duarte - der hoechste Berg im Zentralgebirge

Am Donnerstag stand für uns mal wieder einer der Höhepunkte unseres Aufenthaltes auf dem Terminplan: Der mit über 3000 Metern höchste Berg der Karibik, der Pico Duarte, sollte bezwungen werden.

Eigentlich sollte es deshalb am Donnerstagmorgen auch schon um halb 5 Uhr morgens losgehen. Mit für Dominikaner erstaunlich wenig Verspätung ging es dann auch schon gegen 5 Uhr mit der Gruppe, die aus uns Deutschen, einigen Amerikanerinnen und Dominikanern bestand, Richtung Jarabacoa, von wo aus die Tour losgehen sollte.

Durch einen geplatzten Reifen unterwegs verloren wir dann noch einmal einiges an ZPico Duarte Wegtafeleit, so dass wir uns dann erst gegen 11 Uhr auf den Weg nach oben machen konnten. Das Gepäck wurde dabei auf Maultiere verladen, die einiges zu schleppen hatten. Wir konnten dann mit kleineren Rucksäcken nach oben wandern. Da ich aber leider keinen kleineren hatte, habe ich gedacht es wird schon nicht so hart werden und meinen großen, schweren aufbehalten. Im ersten Moment war das die falsche Entscheidung, wie sich aber später heraus stellte, war es gar nicht so schlecht.

So machten wir uns dann also gegen 11 Uhr auf den Weg zu unserem auf 2450 m gelegenem Ziel „Comparticion“, wo wir die Nacht verbringen sollten. Vor uns lagen also ca. 20 Km und über 1500 Höhenmeter. Die Steigung machte einem bei der Hitze schon wirklich zu schaffen und ich muss sagen, dass ich das ganze etwas unterschätzt habe.

Pause und Frischwasser tankenTeilweise kam man wirklich an seine Grenzen. Unterwegs konnte Trinkwasser aus verschiedenen Quellen in die Flaschen gefüllt werden, was immer ausreichend Wasservorrat sicherstellte. Einige Pausen mussten auf dem Weg eingelegt werden, um wieder zu Atem zu kommen oder etwas zu essen. Schon sehr früh teilte sich die Gruppe in mehrere kleine Grüppchen auf, was am Ende dazu führte, dass die erste Gruppe gegen 6 Uhr abends ankam und die letzte Gruppe kurz vor Mitternacht.

Auch ich kam erst gegen 8 Uhr abends an und musste zusammen mit den anderen meiner Kleingruppe über eine Stunde im Dunkeln mit Taschenlampe über die teilweise schmalen, gerölligen Pfade laufen.

Der Weg auf den Berg Pico DuarteZum Glück hatte ich mich schon in Deutschland dafür entschieden, meine Wanderschuhe mitzunehmen. Gute Entscheidung. Das Wandern im Dunkeln hat aber einiges an Zeit gekostet, weshalb wir so spät angekommen sind. Allerdings waren wir erst die zweite Gruppe und der Großteil unserer Gruppe war noch unterwegs. Auch die Maultiere mit dem Gepäck, sowie Essen und Zelten waren noch lange unterwegs, weshalb die Angekommenen weder schlafen, noch essen konnten.

Zum Glück waren schon andere Gruppen länger oben und versorgten uns mit Essen und sogar Zelten. Von ihnen erfuhren wir dann auch, dass nach 8 Uhr morgens eigentlich niemand mehr den Berg hochgeht und es nach 10 Uhr sogar eigentlich verboten ist, was ich auch für sehr sinnvoll halte.

Die letzten kamen dann teilweise so spät an und waren völlig fertig. Mittlerweile war es auch schon ziemlich kalt dort oben und ich war froh, meinen Rucksack bei mir zu haben, da die Maultiere auch erst sehr spät das Lager erreichten.

Lagerfeuerromantik in der Karibik bei sehr kalten TemperaturenSobald wir gegessen hatten gingen wir dann auch in die Zelte schlafen, die uns freundlicherweise von einer anderen Gruppe zur Verfügung gestellt wurden. So war am ersten Tag alles sehr chaotisch und so gut wie alle fielen gleich ins „Bett“. Mein Bett bestand aus einem Schlafsack, den ich mir vorher extra noch gekauft hatte und dessen Temperaturangabe von -5 bis +5 Grad reichte. Ich dachte mir also, dass der schon reichen wird.

Falsch gedacht, wie sich dann mitten in der Nacht rausstellte, als ich aufwachte und meine Füße kalt wie Eiswürfel waren. Kaum zu glauben, dass die Temperaturen dort oben nachts auch unter 0 Grad fallen können.

Teil 2

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