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Haiti: Ein langer Weg mit und für viele Kinder

Kinder - unsere ZukunftWährend durch einige Vororte der Hauptstadt Port-au-Prince teure Limousinen von Spezialisten verschiedenster internationaler Hilfsorganisation von Hotel zu Hotel kurven, angemietete Luxuswohnungen und Häuser anfahren, wo Mitarbeiter und Berater untergebracht sind, radeln zwei herrliche Jungs aus Haiti auf ihrem Fahrrad durch einen kleinen Vorgarten in Deutschland.

Ohne das sie es wohl wissen, erzählen sie Ihre Geschichte, die Geschichte von Hilfe in Haiti und einer Familie, welche den Millionen Dollar an Administrationskosten verschlingenden Organisationen und Institutionen vieles Voraus haben – eines ganz bestimmt – hier redet man nicht von Herz für Kinder, hier lebt man es einfach und das schöne daran – es ist in allem präsent und unverkennbar der Hauptantrieb einer Familie, eines Vereins wo Helfen in Haiti nicht populäre Floskeln sind, um Spendengelder zu mobilisieren und versickern zu lassen, sondern wo mit viel Herz vieles einfach in den Alltag einfließt.

Momentan stehen international grosse Debatten an, was den mit den vielen Millionen Dollar an Spendengeldern und Unterstützungsbeiträgen in Haiti denn realisiert werde und wo das Geld denn hinfliesst. Man verlangt mehr Transparenz, mehr Effizienz und empört sich ( zu recht ) wie Millionen an Dollar verpufft werden in Planung, Management und unkoordinierten Aktionen welche leider sehr oft in absurden Aktionen enden welche so gar keinen Sinn für Land und Leute machen.

Schule in JacmelAlso wenig verwunderlich, wenn ich mir da erlaube, gleich zuerst mal den Verein Haiti-Not-Hilfe unter diesem Aspekt unter die Lupe zu nehmen, ist es mir doch selbst zu wider, wie Millionen Dollar sinnlos für Prestigeaktionen, unsinnige und nicht effiziente Sitzungen und Statussymbole verbraucht werden. Gibt es doch wahrhaft Hilfsorganisationen in Haiti, welche 300 Millionen Dollar verbrauchen um einen Arbeitsplan und Analysen zu erstellen wo sie den beginnen sollen und nach drei Jahren ausser vielen Sitzungen kaum etwas brauchbares vorweisen!

Horror für jeden der spendet und noch mehr für die Betroffenen, welche in der Zeit weiter Hunger leiden und nach einem Dach über dem Kopf vergeblich Ausschau halten.

Nun die Verwaltungskosten bei diesem Verein sind wirklich schnell aufgeführt und betragen:

„Wie hoch sind die Verwaltungskosten? Die Verwaltungskosten sind nahezu gleich Null, da wir keine Angestellten beschäftigen und alles in Eigenleistung machen. Selbst Portokosten trugen wir bisher aus der eigenen Tasche. Die Flug-und Reisekosten bezahlen wir privat. Hierfür werden keine Spendengelder verwendet. (Ausnahme bei Begleitung kranker haitianischer Kinder bei medizinischer Behandlungsnotwendigkeit. )“

Kinder in HaitiEin Grund mehr um sich diesen Verein, die Familie näher zu betrachten. Und so durchstöbere ich die Webpräsenz der Familie von Jutta und Thomas Diehl, welche mit den drei eigenen Kindern auch zwei Adoptivkinder aus Haiti zu einer Familie verschmelzen ließen (Adoption ).

Eigentlich mit der Hauptgrund, warum die Aufmerksamkeit der Familie sich auf Haiti und die Bedürfnisse der Menschen dort ausrichtete und daraus gar der Verein Haiti-Not-Hilfe entstand.

Ein Verein der einfach irgendwie überfließt von Familie zur Hilfe in Haiti und umgekehrt. Man versucht vergebens nach teuren Beifall heischenden Webseiten, groß publizierten Aktionen und auf die Tränendrüse drückende, ach so mitreisende Bilder. Aus den Berichten und Publikationen heraus spricht einfach der Mensch, das Leben und alles so als wäre es das normalste dieser Erde was man da tut.

Was tun sie – diese Familie, Gemeinschaft, dieser Verein – denn hier verschmilzt der Alltag, das Leben und die Interessen einfach alles zu einem Paket das eins zu sein scheint. Haiti-Not-Hilfe möchte etwas bewegen und dies geht aus den folgenden Zeilen hervor:

Schule in Betrieb"Bis zum Erdbeben vor 3 Jahren lebte die Familie Metellus und die Kinder des Heims FMCS in einem kleinen von der Haiti-Not-Hilfe e.V. gemieteten Haus in Jacmel. Bei dem Erdbeben wurde das Haus beschädigt und sie trauten sich nicht mehr dort zu schlafen. In den ersten Monat schliefen sie im Freien unter einer großen Plane bis sie dann 2 große Zelte von der Caritas bekamen.

Sofort nach dem Erdbeben teilte uns der Verein „Aktion Kleiner Prinz“ aus Warendorf mit, dass man für ein neues Haus sammeln wolle. Für die Aktion kam eine stolze Summe von ca. 250.000 € zusammen. Da man als Ausländer keinen Grund und Boden auf Haiti erwerben kann, haben wir zunächst eine Haitianische Stiftung namens FMCS gegründet. Auch der Grundstückserwerb hatte sich noch hingezogen, da zunächst die Eigentumsfrage geklärt werden musste.

Schließlich haben wir dann ein ca. 4000m² großes Grundstück erwerben und inzwischen von einer Mauer einzäunen können. Es liegt ganz in der Nähe des Flughafens von Jacmel. Momentan leben die Kinder noch auf einem gemieteten Grundstück in zwei von Deutschland nach Haiti gebrachten Wohncontainern.

Geplant ist ein kleines Kinderdorf mit je einem Jungen- und einem Mädchenhaus, einer Küche, Speiseraum sowie einem kleinen Haus für die Familie Metellus. Da es nach dem Erdbeben schwierig war alle Kinder in geeigneten Schulen unterzubringen, haben wir 4 Lehrer eingestellt und eine eigene Schule gegründet. Leider konnten wir die Schule nicht weiter mieten und haben daher beschlossen zunächst die Schule zu bauen.

Fleissig und lernbegierigAuch hier hat uns die Aktion Kleiner Prinz mit 13000 Euro unterstützt. Die Schule ist nun fast fertig (Dach fehlt noch). Allerdings werden wir die Kinder zunächst in den unverputzten und ungestrichenen Räumen unterrichten müssen. Hier hoffen wir auf Spender, die die Kosten für den Verputz, Anstrich und einen Fußboden übernehmen.

Nach der Schule soll sofort mit dem Bau des kleinen Kinderdorfes begonnen werden. Ein festes Budget haben wir nicht. Die Kosten für die Häuser werden durch den Kleinen Prinzen übernommen.

Für den Betrieb haben wir bisher ca. 100,-US$/Monat und Kind benötigt. Deshalb braucht jedes Kind 3 Paten. (18 von 120 Patenschaften sind momentan noch nicht vergeben) Allerdings sind die Betriebskosten stetig gestiegen da auch die Lebenshaltungskosten in Haiti immer mehr ansteigen. Fehlende Beträge werden durch Heimpatenschaften und Spenden gedeckt.

Momentan finanzieren wir ca. 40 Kinder, ausgelegt ist das Heim für max. 80 Kinder. Nach Vermittlung weiterer Patenschaften (18+) könnten wir zusätzliche Kinder unterbringen.

Pressebericht:

Haiti Nothilfe und die SchulePositiver Bericht von Thomas Diehl von der Haiti-Not-Hilfe, Enniger

Nach seiner Rückkehr aus Haiti konnte Thomas Diehl dem Vorstand der Aktion Kleiner Prinz Positives berichten. Die von ihm mit finanzieller Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz auf dem Waisenhausgelände gebaute Schule ist fertig. Der Unterricht hat bereits begonnen. Fünf Lehrer sollen demnächst nicht nur die Kinder unterrichten, die in dem Waisenhaus von FMCS wohnen, sondern mehr und mehr auch Kinder aus der Nachbarschaft. Die Schuluniform wurde betont einfach gehalten, um auch bedürftigen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen.

Die Schule wurde in konventioneller Bauweise errichtet. Der Bauleiter hat gute Arbeit geleistet und den Bau einwandfrei und fristgerecht fertiggestellt. So ist zu erwarten, dass die weiteren Baumaßnahmen ebenfalls unproblematisch verlaufen und die Kinder bald in feste Unterkünfte umziehen können.

Artikel

Weiterführende Links:

Haiti-Nothilfe

Haiti Adoption

Aktion Kleiner Prinz

Gerne publizieren wir auch weiterhin über diese mehr als gelungene Aktion in Haiti wo hoffentlich bald der Spatenstich für das Kinderdorf gemacht werden kann.

Und sollten Sie Heute mal Lust bekommen einfach zu shoppen, dann tun sie das doch in dem Sie ohne Mehrkosten diese Aktion mit Herz unterstützen:

Einkaufen und was gutes tun